codex alimantarius, offener brief

 


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° Offener Brief zu Codex Alimantarius

 

Presseerklärung 04-2009/18.5.09:
Anfrage an Ministerin
für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft zum "Codex Alimentarius"

H.-P.Thietz

Ehem. Abgeordneter der letzten Volkskammer und des Europa-Parlamentes

Zum Backhaus 6/ 56552 Gefell

Tel. 02692-931 246  Fax -931 711

hpt@hoffnung-deutschland.de   

 

 

 

Offener Brief

 

Ministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft

- Frau Ministerin Aigner -

 

18.5.09

Anfrage betreffs Codex Alimentarius

DRINGEND!

 

 

 

Sehr geehrte Frau Minister,

 

Gegenwärtig werden Informationen verbreitet, die das Inkrafttreten eines sog. „Codex Alimentarius“ der WTO zum Jahresende betreffen, gemäß dem Mitgliederstand also  in 153 Staaten und damit auch auf deutschem Boden..

 

Mit Entsetzen mußte ich feststellen, daß nach umlaufender Information darin folgende Vorgaben enthalten seien:

 

·         Alle Nährstoffe (z. B. Vitamine und Mineralien) sind als Giftstoffe anzusehen und aus allen Lebensmitteln zu entfernen, da der Codex die Verwendung von Nährstoffen zur "Vorbeugung, Behandlung oder Heilung von Leiden oder Krankheiten" untersagt

·         Sämtliche Lebensmittel (einschließlich Biolebensmittel) sind zu bestrahlen, wodurch alle "giftigen" Nährstoffe entfernt werden (es sei denn, Verbraucher können ihre Lebensmittel selbst vor Ort erzeugen). Ein Vorbote dieser Richtlinienangleichung tauchte im August 2008 in den USA auf - nämlich mit der heimlich gefällten Entscheidung, sämtlichen Kopfsalat und Spinat im Namen der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit einer Massenbestrahlung zu unterziehen.

·         Die genehmigten Nährstoffe werden auf eine von der Codex-Kommission erarbeitete Positivliste beschränkt. Sie wird so "nützliche" Stoffe enthalten wie Fluorid (3,8 mg pro Tag), das aus Industrieabfällen erzeugt wird

·         Alle Nährstoffe (z. B. die Vitamine A, B, C und D, sowie Zink und Magnesium), die irgendeine gesundheitsfördernde Wirkung aufweisen, werden in therapeutisch wirksamen Mengen als unzulässig erachtet. Sie sind anteilsmäßig so zu reduzieren, dass ihre Wirkung für die Gesundheit vernachlässigbar wird

·         Die Untergrenze wird auf nur 15 Prozent der empfohlenen Verzehrmenge (RDA) festgesetzt.6 Selbst mit Rezept wird niemand mehr auf der Welt solche Nährstoffe in therapeutisch wirksamen Mengen bekommen können

·         Die Verordnung erstreckt sich auf alle Formen der Berichterstattung über Vitamine und Mineralstoffe und auf Ernährungsberatungen. Solche Informationen könnten als versteckte Handelsschranke angesehen werden und Wirtschaftssanktionen für das betreffende Land nach sich ziehen

·         Weltweit sind alle Milchkühe mit dem genmanipulierten rekombinanten Rinderwachstumshormon der Firma Monsanto zu behandeln

·         Alle Tiere, die der Lebensmittelerzeugung dienen, sind mit starken Antibiotika und körperfremden Wachstumshormonen zu behandeln

·         Krebserregende und tödliche organische Pestizide werden wieder in erhöhten Mengen in Lebensmitteln erlaubt sein. Darunter sind sieben der zwölf Gefährlichsten (z. B. Hexachlorbenzol, Toxaphen und Aldrin), die auf der Stockholmer Konvention für langlebige organische Schadstoffe im Jahre 2001 von 176 Staaten - auch den USA - verboten wurden7

·         Der Codex wird gefährliche und giftige Mengen von Aflatoxin in Trinkmilch - 0,5 ppb (Teile pro Milliarde) - gestatten. Aflatoxin entsteht in Tierfutter, das bei der Lagerung verschimmelt ist. Es handelt sich um die zweitstärkste (nicht mit Strahlung zusammenhängende Krebserregende Substanz die wir kennen

·         Die Anwendung von Wachstumshormonen und Antibiotika wird für alle Viehbestände, Geflügelarten und im Wasser gezüchteten Tiere, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, vorgeschrieben

·         Der weltweite Einsatz ungekennzeichneter genmanipulierter Organismen in Feldfrüchten, Tieren, Fischen und Pflanzen wird vorgeschrieben

·         Es werden erhöhte Mengen von für Menschen und Tiere giftigen Pestizid- und Insektizidrückständen zugelassen

 

Ich kann nur hoffen, daß es sich hierbei um eine absolute und extreme Falschmeldung handelt, denn das würde für unsere bereits jetzt durch industrielle Verarbeitung qualitativ beeinträchtigten Nahrungsmittel das endgültige Aus bedeuten und die gesamte, davon betroffene Menschheit statt sie mit einer möglichst gesunden, naturbelassenen Ernährungsbasis zu versorgen, gesundheitlich in unabsehbarem Umfang schädigen, bis zu einsetzender Sterilität, wie z.B. Tierversuche mit gentechnisch verfälschter Nahrung bereits gezeigt haben.

 

Ich bitte Sie deshalb um eine möglichst kurzfristige Stellungnahme, ob ein solches Codex Alimentarius-Vorhaben tatsächlich existiert und – so Sie das bestätigen sollten und die hier aufgeführten unglaublichen Festlegungen darin prinzipiell zutreffen – welche Haltung die Bundesregierung hierzu einnehmen wird.

 

Auf gar keinen Fall könnte eine solche quasi Gesetzeskraft erhaltende Verordnung geduldet werden. Das würde zwingend einen Austritt der Bundesrepublik aus der WTO bedeuten mit dem Verbot, alle auf dieser Basis erzeugten Nahrungsmittel in unser Land einzuführen.

 

Mit freundlichem Gruß

 

H.-P. Thietz

Ehemaliges Mitglied des Politischen Ausschusses des Europa-Parlamentes

 

Dieser Anfrage wurde der exorbitanten Bedeutung für unsere gesamten Bürger  wegen als Presseerklärung 04/2009 verbreitet, wie das ebenso mit der erbetenen Stellungnahme geschehen wird.


www.hoffnung-deutschland.de


° Dossier Codex Alimantarius
 


Dossier Codex Alimantarius


° Petition Codex Alimentarius
 

 

 

www.thepetitionsite.com/1/codex-alimentarius

oder

www.consumersforhealthchoice.com



 

 

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