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°  Dossier: 2012 ("Ende" der Zeit)

°
 Dossier: SEI DABEI - OCCUPY
(Paradigmawechsel)


°
  Dossier: GRUNDEINKOMMEN (Bedingungloses Grundeinkommen
für ALLE)

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Dossier: IMPFEN
(Wem
hilft's tatsächlich?)

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Dossier:
Grippe 09:
(Schweine-Grippe)

°  Dossier: CODEX ALIMENTARIUM
(Lebensmittelcodex)

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Dossier:
CHEMTRAILS, HAARP...
(Manipulationen)


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  Dossier: OIL-KATASTROPHE USA 2010
(Golf von Mexiko)

°
 Dossier: BIOMETRISCHER PASS
(Abstimmung, CH)

°
  Dossier:
ATOM-KATASTROPHE JAPAN 2011
& GLOBAL


 

 

 

 
          °glosse & co.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

° ... darf's ein bisschen mehr sein...?


 

"Darf’s ein bisschen mehr sein ...?"
oder des Schweizers Höflichkeitsparade.

Eine kleine Wanderung im helvetischen Wirtschafts-Kollektivraum
 

Diese und ähnliche Fragen amüsierten uns immer wieder im zarten Kinderalter, als wir mit unserer Mutter zum Einkaufen in den Laden um die Ecke mitgehen durften. Denn dies war eine der Standardfragen, die jeweils beim Wägen von Lebensmitteln kommen musste, wir warteten irgendwie darauf mit einem hämischen Grinsen im Gesicht. Seltsamerweise aber hörten wir nie die Frage "... darf's ein bisschen weniger sein?" Es scheint fast, als hätten die Damen und Herren der Lebensmittelschöpfung so ein präzises Gewichtsempfinden aufzuweisen entwickelt (hat sich da bis heute was geändert?), dass sie permanent mehr auf die Waage bringen konnten - niemals aber weniger! Find ich schon für sich selber etwas Erstaunliches. Gelernt ist eben gelernt.

Nun gut, dieses ‘mehr-als-Verlangtes’ ist sicher nicht der dringendste Ursprung, wieso dass wir dann in den reiferen Jahren unsere ‘schlank-werden-sollen-Kurse’ im Endlostakt absolvieren durften. Sie nicht? Glück gehabt!

Letzte Woche schlenderte ich an einem Kleiderladen vorbei und sah im Schaufenster ein Kleidungsstück, welches mich tatsächlich so in den Bann gezogen hatte, dass ich mich mutig dazu entscheiden konnte in diesen Laden hinein zu gehen. Mutig deshalb, wohl ahnend was da auf mich zukommen würde. Denn heutzutage in diesen Landen in einen Laden mit einer ganz bestimmten Absicht hinein zu gehen, um dann auch - erfüllt und zufrieden - wieder herauszukommen, mit dessen Warenerwerb man sich eigentlich vorgestellt hatte, ist mittlerweilen schon eine kleine abenteuerliche Labyrintherfahrung geworden.

Gedacht, getan, die Lichtschwelle durchschreitend, dadurch einen Klingelton inizierend, Sie ahnen es, es dauert gerade mal 3,7 Sekunden, bis mich eine Verkäuferin auf ihre Art umringt hatte. Natürlich durfte ihr äusserst penetrant musternder Blick nicht ausbleiben, was vermutlich bei den meisten Ladengänger eine bereits leichte bis mittelschwere Verunsicherung auslösen dürfte, aber dennoch höflich die obligate Helfersfrage. Auf meine Verneinung und den Zusatz ich würde mich gerne mal etwas umschauen nun ihr Zusatz, bereits mit etwas forscherem Ton: "ABER wenn Sie mich brauchen, dann rufen Sie mich!". Ich schlendere durch den langen Gang, wohl wissend, dass mein ausgesuchtes Objekt sich in den oberen Räumlichkeiten befindet.

Die Treppe hinauf in die erste Etage, wo mich bereits zwei weitere Verkäuferinnen unmissverständlich in Empfang nehmen. Gleiches Prozedere noch einmal und weiter geht’s.

Noch eine Etage und ich hätte es geschafft. Sie ahnen es. Meiner gut gemeinter Beteuerung in Richtung Verkäuferin zum Trotz, ich würde Sie im Moment nicht benötigen, liess Besagte auch keinen Zweifel aufkommen, dass Sie mir das nicht so einfach abnehmen würde. so ein Geräusch in ihrem Hinterkopf haltend, das etwa so ähnlich ablaufen musste: "... ein Mannsbild allein auf weiter Flur zielstrebig wissend, sein Objekt (Kleid) anpirschend? hm. Wurde denn das goldene Zeitalter schon eingeläutet?"

Mit einem äusserst kritischen, eher ungläubigen Blick, macht sie einen angestrengten Versuch, mich aus ihren mentalen Animierklauen vorsichtig und probehalber zu entlassen, um aber jederzeit sprungbereit für den viel zitierten Kundenkönig zur Verfügung stehen zu können - Verkaufs-Schulung sei dank! Ihre Blicke sind selbst durch meine winterfeste Textilienauflage spürbar, als ich mich umdrehe, einen weiteren, zaghaften Versuch starte, von mir gewünschte Kleiderständer ins Visier zu nehmen.

Ich schaue mir die Produkte an, und erlaube mir, ein paar Minuten Zeit zu nehmen, in dieser zugegebenermassen grossen Auswahl, eine sinnvolle Entscheidung treffen zu können. Sie ahnen es. Es dauert keine drei Minuten, bis besagte Dame sich für den Anlauf entscheidet, mich noch penetranter auszufragen. So allmählich beginnt es innerlich in mir zu kochen.

Verkäuferinnen aller Welt: "Ihr werdet doch alle gebraucht! Aber lasst doch die Kunden um deren Willen sie gekommen sind, IHRE EIGENE Auswahl treffen. Bitte!".

Ich mache einen neuerlichen Erklärungsansatz, dass ich ihr doch gerade mal vor drei Minuten zu Protokoll gab, dass ich meine Auswahl erst mal ALLEINE treffen und mich einfach etwas umschauen möchte. Verdatterte Blicke. Ein weiteres drängendes Nachfragen: "Ja, was suchen Sie denn eigentlich?". Es schien ganz offensichtlich, als würde ich dieses kleine ‘Geheimnis’ nicht für mich behalten zu dürfen... Ich entscheide mich, dies jetzt nicht preisgeben zu wollen. HA!

Sie konnte hier wohl oder übel erkennen, dass sie zwar zähneknirschend, aber innerlich doch zum Rückzug blasen musste.

Bereits ziemlich genervt, lässt denn auch meine Konzentration etwas nach, mein Vorhaben ins Materielle zu hieven. Meiner Neugierde aber nachgebend, wage ich einen letzten verstehen-wollenden Ansatz zur Verkäuferin, wieso sie mich denn nicht einfach in ruhe aussuchen lassen könne, nachdem ich ihr doch gerade mal wenige Minuten zuvor, eine ganz klare Haltung meinerseits offenbart hatte, einem freien Rundgang den Vorzug zu geben.

Mit dem professionellen Versuch einer harmlos aufgesetzten Mine, versucht sie mir zu versichern, dass die meisten Kunden sich beschweren würden, sollte man sie nicht ausführlich nach ihren Wünschen befragen. Verkaufs-Schulung sei dank!

Womit die berüchtigte Endlosschleife des mentalen Ping-Pongs eröffnet war. Ich schloss Dieselbige in einem selbst mir schon fast unheimlichen Tempo wieder zu versiegeln und verliess die Stätte des unbefriedigten Markttempels, mit grösster Wahrscheinlichkeit erlöste Verkäuferinnenblicke hinter mich lassend.

Etwas frustriert und dem Gedanken nachhängend, ob denn nun wirklich so viele Kunden allmählich bis zur äusserst möglichen Unselbständigkeit erzogen wären, natürlich zum Leidwesen ganzer Heerscharen überanstrengter Verkäufer, traue ich mich - zugegebenermassen bereits vom Leichtsinn im äussersten Ring umzingelt - in den nächsten Laden: eine Büchervermarktungskette. In der Hoffnung vielleicht in diesen Massenverarbeitungsgemäuer dem Glücke etwas näher zu begegnen.

Sie ahnen es. Musternde Blicke am Eingang. Die vermutlich weltweit akzeptierte, beziehungslose Begrüssungszeremonie (die Urvölker mögen mir den Ausdruckmissbrauch der ‘Zeremonie’ verzeihen!). Und rein ins Getümmel. Ich schlendere in eine vertraute Ecke mitten ins Volk der Büchergemeinde, um das zu finden, was ich glaubte finden zu dürfen. Glaubte! Nö!

Der Verkäuferhimmel möge mir gnädig sein, wenn ich hier ausspreche, was andere nur an ganz besonderen Anlässen versuchen als Denkansätze von sich zu geben. Ich wurde weihnachtlich verwöhnt, zu den wahrhaftig Ausgesuchten der Kundenrasse gehörend, die absolut zeitliche Schallgrenze von sagenhaften VIER!! Minuten Eigenständigsein in meinem Dasein erleben zu dürfen. Hallelujah oder so. Dem von MIR SELBER ausgesuchten Projekt zuwenden zu dürfen. Auch dem wortbetuchtesten Poeten würde hier vermutlich die Begriffe in einem schwarzen Loch abhanden kommen müssen. Eines der seltenen glücklichen Momenten, in einem Verkaufsladen über geschlagene vier Minuten in eine Buch vertieft sein zu dürfen, welches mich tatsächlich sehr angesprochen hatte. Ich traute mich doch tatsächlich den Abschnitt zu Ende zu lesen, um... Sie ahnen es.

Die, für die nun allmählich bekannten Marktgesellschaftsvorgänge bestens geschulte Lohnempfängerin erwischte mich diesmal von der linken Seite. Atemringend, meinem von dieser Seite zuständigen Ohr den nötigen Respekt zu zollen und nicht gleich alle Schotten dicht zu machen, als dieses den nun einmal mehr schon bis zum Überdruss missionierten Leiersatz: "kann ich Ihnen helfen...?" über sich ergehen lassen musste. Könnte man allenfalls hier den roten Faden der rasant umsatzsteigernden Hörgerätesparte wieder antreffen?

Meine Zeitlimite hatte ich damit also einmal mehr, gesetzeswidrig leichtsinnig überschritten. Mein Steigerungstalent im Umgang mit solchen Situationen liessen mich enorm lernfreudig werden: "Merken Sie denn nicht, dass Sie mich stören?". So viel Kundenspontanität, finden sich nun auch nicht im aktuellsten Verkaufsstrategiebüchlein wieder, um solch ungehaltene Kunden in die Schranken weisen zu können. Im Schweisse deines Angesichts. Ja. So ist das heute bei Festanstellungen.

Sie schaut mich mit einem fast herzzereissenden Missionarsblick an und versichert mir ihrer absoluten, kundenfreundlichen Hilfestellung rund um die Uhr sozusagen. Gewehr bei Fuss also.

Damit gewisse Leser jetzt nicht gleich den Rassismusartikel in gerichtlichen Beschlag nehmen müssen: ja! ich bin ein waschechter, hier geborener Schweizer, als ganz gewöhnlicher Salärempfänger. Keine besonderen Vorkommnisse.

Machtlosigkeitsgefühle dringen nun tiefer in meinen Ohrkanal in die unaufhaltsamen Niederungen, vorausahnend, dass ich an diesem ganz besonderen Tag, den Buchabschnitt wohl nicht mehr werde zu Ende lesen können. Ich verlasse fluchtartig diese Räumlichkeiten um in der Anonymität der Hauptstrasse draussen mich wieder etwas erholen zu können.

In einem Kaffeehaus versuche ich hartnäckig die Illusion aufrecht zu erhalten, dass eine gute Tasse Kaffee beruhigend wirken könne.

Die Bedienung präsentierte sich in diesem Etablissement um einiges später, als ich das zuvor gewohnt gewesen war. Aber wie das mit der guten Kinderstube nun mal sein soll, hier darf ich nicht selber ans Eingemachte, sprich Kaffeemaschine. Also Beruhigung mal vorerst ohne die erlösende schwarze Brühe. Nachdem die Bedienung mit vermutlich ihrer Freundin ihren Austausch beendet hatte, bestellte ich denn meinen lang ersehnten Kaffee zum stolzen Preis von Franken 4.70. Es dauerte wiederum eine geraume Weile für etwas, was ich hier nun allerdings ganz bewusst selber bestellt und die Bedienung selber sehr wohl gewünscht hatte. Es waren sehr wenige Menschen hier anwesend, da noch relativ früh am Nachmittag, aber das Objekt der Begierde trudelte dann doch noch ein. Früher standen Zuckerbehälter auf dem Tisch und man konnte sich damit bedienen. Hier schien für einen zweites Zuckerstückchen Nachbestellung angesagt (Ernährunsberater hier bitte für einmal weglesen). Aber bei diesem Preis scheint eine demütige Haltung im Konzept vorgemerkt. Die Geschichte mit der Bezahlung dann, muss hier wohl nicht separat beschrieben werden.

Zwei Tage später begab ich mich mit einem Rezept meines Arztes für das nun dringendst benötigte Aufbaumittel in eine Apotheke und lege besagtes Dokument vor als Beweis, dass ich dazu als Empfänger berechtigt bin. Sie ahnen es. Ein musternder Blick auf den Zettel, dann auf mich. Als nächstes, dann schon die irgendwie, leider noch nicht preisgekrönte Frage, ob ich denn dieses verschriebene Mittel jetzt haben möchte. Was sagt man nun dazu? Ich schaue sie an und frage so höflich, wie ich das mal gelernt hatte, ob sie denn einen anderen Grund ausfindig machen könnte, weshalb ich denn mit diesem Dokument wohl vor ihr erscheinen würde. Ihr Gegenargument: "Man wird ja wohl noch fragen dürfen?". Man resp. Frau darf. Wie könnte ich es ihr auch verbieten. (Konstruktive Vorschläge bitte an die Adresse des Malträtierten. Danke!).

Sie ahnen es. Nach ausgedehnteren Wartezeiten, hier bin ich ja der Bittsteller, erscheint besagte Dame mit dem gewünschten, bewilligten Produkt. Ich beeilte mich mitzuteilen, dass ich dieses, nicht wie sonst in Apotheken üblich, selber bezahlen, da dies der Struktur meiner Krankenkasse noch entsprechen würde. Ich zücke meine Börse und nehme einen Anlauf, meine Vorhaben in die Tat umzusetzen. Wohl dem, der noch an natürliche Lebensabläufe zu glauben vermag. Sie begann ihren Fragekatalog vorzubereiten: wozu ich denn dieses Medikament brauchen würde.

Das sind solche spezifischen Momente, wo ich ganz tief in meinen innersten Seelenknäuel vorzustossen pflege, um vielleicht eine unglaublich verborgene Seelenschatztruhe ans Tageslicht befördern zu können. Also denn, eine blitzartige Frage an mich selber: bin ich jetzt hier beim Arzt, bin in einer Klinik zur Untersuchung oder bin ich, wie ich das eigentlich angenommen hatte, in einer Apotheke mit Medikamentenausgabe für die ganz normale Kundschaft? Meine kurze, aber genauso rasante Zusatz-Selbstfrage: habe ich hier irgend etwas verpasst im Ablauf der Gezeiten, den Tagesrapport im alltäglichen Lebens entziffern zu können? Nach überlegter Fragenstellung meinerseits, stellte sich denn sehr schnell heraus, dass noch allerhand Substitutionsprodukte auf mein Seeleheil warten würden, welche eben Ärzte normalerweise nicht verschreiben würden.

Gut, das wäre nun auch geklärt. Der Akt des Bezahlens stand mir nie näher zuvor als jetzt. Sie ahnen es. Der nächste Fragenkatalog stand mir unmittelbar bevor, Statistikengebäude nun mal ein bisschen glücklicher machen zu müssen: Ihr Name, Ihre Adresse etc. Ich bestehe erneut darauf, dass ich in diesem Laden keinen Kredit beanspruchen würde: ich bezahle bar. Zur Anmerkung der Leserschaft, es besteht hierzulande keine gesetzlicher Grundlage, bei vorgelegtem Rezept, solche Daten zu verlangen und aufzunehmen.

Allmählich drängt sich mir hier die ökonomische Überlegung auf, ob ich denn nicht viel klüger ein glücklicher Inhaber eines zertifizierten Beichtstuhl-Aktienpaketes werden sollte: mit Infos immer bestens à jour.

Es bedurfte tatsächlich der Chefin dieses Ladens, um dieses bewilligte Medikament käuflich erstehen zu können, ohne die Farbnuance meiner Socken, den Durchlaufkoeffizient meiner mittleren Venendicke und die Aufnahmekapazität meines linken Lungenflügels registrieren lassen zu müssen.

Was muss ich doch für ein undankbarer Zeitgenosse sein, der alle die unzähligen Freundlichkeiten einfach nicht zu schätzen weiss???

Allerdings drängt mir gerade hier mein innerer Zeit-Statistiker die Kalkulationsmaschine kurzerhand vor die Nase, um endlich mal festzuhalten, wie viel Zeit ich denn aufwenden müsste, würde ich allen - wahrhaftig überflüssigen Fragestellungen - gerecht werden, will heissen zu beantworten. Und hier kann ich denn gleich die Strategie meiner guten Kinderstube mit auf den Kopf stellen, sollte ich dieser heiklen Aufforderung nachkommen...

 

FAZIT:

Aber ja doch! Zur ehrenhaften Verteidigung des Verkaufspersonals muss hier gerechterweise nachdrücklich erwähnt werden, wie lausig in den meisten Fällen deren Saläre vergolten wird! "Saläre" auf Provisionsbasis sind immer mehr "IN". Diese Menschengruppe, beschwichtige ich mich nun mal, wird ja, wie man so schön formuliert: geschult (oder eben auch nicht), also vorgetrichterte Tatsachen greifen hier, welche vom Personal unglücklicherweise nicht gesteuert werden kann, resp. darf. Ach so!

Das hilft uns hier aber auch nicht wirklich weiter, DIE Schuldigkeiten zu finden, die unsere paradiesischen Zustände am Ende doch noch verwirklichen sollten. Also sind die Verkaufstrainer gefragt, welche solche Stresstheorien verbreiten und einpflanzen würden? Na ja, nicht ganz. Diese wiederum werden ja von ihren Auftragsgebern bezahlt, die solche Vorgaben ja machen müssen, damit der ökonomische Kreislauf in Bewegung bleiben sollte. Ach so!

Nein, nun doch auch wieder nicht. Also die Geschäftsinhaber denn? Tja, bis zu einem gewissen Grade vielleicht. Aber diese sind ja auch wiederum abhängig von der Bank, welche ihnen Kredite vergibt und - nicht zu vergessen! - von den Aktionären, welche ihr ausserordentlich wertvolles Monetenpaket grosszügigerweise zur Verfügung stellen. Ach so!

Also Apell an die Aktionäre? Für ein sozialverträglicheres Klima, versuchsweise in der Verkaufsbracnche, von wegen Nachholungsbedarf? Ach so!

Nochmals: Aktionärsgewinn in der Schweiz im Jahre 2006 waren wieviele Milliarden? Ach soooo!!

Ja zum Kuckuck, wer sind denn nun alle "unsere" Millionäre, äh Milliardäre, äh...

Hab ich was nicht verstanden? Hab ich da was vergessen? Unüberlegt? Kapiere ich da was nicht ganz richtig?

Nö! Ach so! Na dann.

 

jac h. riger, www.aliasinfo.ch, 2007
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