|
|
|
|
° Tickst du richtig?
Tickst du richtig? Channeling von Tio Oktober 2007 Weitergabe zu kommerziellen Zwecken nur mit schriftlicher Genehmigung der Autorin
Silvie: Dann spreche ich heute mal meine Vorstellung mit aufs Band, damit ich die demnächst auf CD brennen kann und alle Leute, die die CDs von Tio und mir kaufen, irgendwo meine Vorstellung drauf haben. Ich bin die Silvie Katz, und ich bin das, was man früher ein Medium genannt hat und was nun auf Neuhochdeutsch "Channel" heisst. Das ist aber das gleiche. Das heisst, ich arbeite sehr eng mit einer Wesenheit zusammen, die keinen Körper mehr hat und sich deswegen meinen Luxuskörper mit mir teilt. Das tut aber nicht weh. Der Tio und ich, wir machen das mit sehr viel Humor, und da ich diese Arbeit schon über zwanzig Jahre mache, mit Pausen, aber im Prinzip über zwanzig Jahre, ist das auch nicht mehr schwierig. Der Tio und ich sind ein eingespieltes Team, das bekommen wir gut hin. Wenn ich ein bisschen an die Seite trete (gedanklich und mit der Aura, nicht körperlich), dann mache ich Platz, und der Tio kann meinen Körper leihen und kann reden und kann sich hier artikulieren, kann da sein – man spürt das auch an der Energie, dass das jemand anderer ist. Man sieht das auch – Ihr werdet das ja gleich mit euren eigenen Augen sehen – man sieht, dass dann nicht ich in meinem Körper bin, sondern ein anderes Wesen. Tio spricht anders, hat eine andere Stimmlage, eine ganz andere Energie – das ist spannend, wenn ihr das nachher selber erlebt. Tio und ich können im fliegenden Wechsel arbeiten – rein, raus, rein, raus – denn es kann immer nur einer reden, und ich bin keine von den ganz braven Channels, die nichts sagen. Ich sage durchaus auch mal selber was, auch mal länger, und es kann durchaus vorkommen, dass ich zum Tio sage: "Tio, Moment mal, mach mal Pause, ich will auch mal reden!" – und dann müssen wir halt wechseln, dann muss der Tio meinen Körper freigeben, bis er wieder dran ist. Ich bin nicht in Trance. Ich war nur ein einziges Mal mit dieser Arbeit in Trance, und das hatte seinen Grund – anders wäre es nämlich nicht möglich gewesen, dass die feinstoffliche Welt Kontakt zu mir aufgenommen hätte. Da sass ich damals an der Schreibmaschine und schrieb was – und das habe ich damals wirklich in Trance gemacht. Das war Anfang der Achtziger Jahre, und ich arbeitete nebenbei für ein Science-Fiction- und Fantasy-Magazin. Ich schrieb Fantasy-Geschichten über Tiere, die magische Kristalle suchen, und so was. Das hat mir viel Spass gemacht, und da brauchte ich immer nur ein Thema zu haben und es nach oben geben, und dann habe ich einfach gewartet, bis die Geschichte kam. Dafür bin ich immer in Trance gegangen, ganz absichtlich, habe mich hingesetzt, Kronenchakra aufgemacht, und gedacht, Geschichte, dann komm mal! Ich wusste auch nie, was ich schreiben würde. Ich habe den Text immer hinterher erst gelesen. Und da dachte ich eben, ich schreibe eine Geschichte, ich wusste auch welche, aber als ich den Text später las, war das nicht die Geschichte, sondern die Vorstellung von Tio an mich: "Wenn du möchtest, kannst du mit mir arbeiten." Ja, und das hat sich dann auch über die Jahre entwickelt und verändert, aber ich war nur dieses eine Mal in Trance, sonst nie. Ich möchte immer wissen, was hier passiert und habe das von Anfang an alles mitbekommen. Ich mache nur die Augen zu, weil ich mich dann besser konzentrieren kann. Das ist mein Part an der Geschichte, dass ich mich darauf konzentriere, dass ich mit Tio verbunden bin. Nicht auf den Inhalt, der kommt von alleine. Ich stelle mir die Verbindung ganz bildlich so vor, als würde ich mich an einem türkisfarbenen Faden festhalten, und Tio ist am andern Ende. Den Tio nehme ich auch als eine hellblaue, ins Türkis spielende Lichtkugel wahr. Wenn er gleich da ist – jetzt ist er noch nicht da – können aurasichtige Leute ihn ganz genau so wahrnehmen. Einige sehen ihn auch in einer anderen Gestalt, aber meistens wird er als Lichtkugel wahrgenommen, etwa so gross wie ein Fussball. Wenn ich arbeite, dann kommt es oft vor, dass Tio als Lichtkugel über meinem Kopf schwebt und man kann dann auch sehen, wie blaue leuchtende Pünktchen in mein Kronenchakra fallen. Das hat mir einen Spitznamen eingebracht, den einige Leute benutzen: "Sparkling Blue", weil es glitzernd blau da rein fällt. Das ist immer spannend, wenn man das sehen kann. Wenn jemand glaubt, dass er das nicht kann (sehen nämlich), dann wird er irgendwann feststellen, dass er das eben doch kann. Das ist eine Fähigkeit, die Menschen besitzen, die nur verschüttet ist und irgendwann wiederkommt, alles jetzt in dieser Zeit. So, wer ist Tio? Der Tio ist eine Energie, die sehr analytisch arbeitet. Das heisst, er hinterfragt Probleme. Er guckt sich ein Problem an, zerlegt es in seine Komponenten, schaut, wo die herkommen, was sie bewirken und wie man das Problem lösen kann - und vor allen Dingen: Was kann der Mensch dabei lernen? Tio ist sehr Praxis bezogen, sehr klar und analytisch und ordnend und aufräumend. Deswegen habe ich ihn von Anfang an als männliche Energie empfunden. Das ist eine menschliche Kategorisierung: männlich-weiblich. In unserer Kultur ist "männlich" eher das ordnende Prinzip, das analytische Prinzip, und da gehört der Tio mehr hin. Das heisst aber nicht, dass er keine weiblichen Seiten hätte, denn er kann auch synthetisch arbeiten, das heisst einzelne Informationen zu einem grossen Ganzen zusammensetzen. Aber lustig ist – das möchte ich euch Internetbenutzern, die ihr vielleicht diese CD kaufen werdet, nicht vorenthalten: Vor langer Zeit in Düsseldorf habe ich auch schon mit dem Tio gearbeitet und Vorträge gehalten. An einem warmen Sommerabend habe ich ein Kleid angezogen, so ein ganz weites, dünnes Sommerkleid. In dem Kleid sass ich also vor den Zuhören, habe mich mit Tio verbunden, und auf einmal fingen immer mehr Leute an zu lachen - erst leise und dann immer lauter. Und dann sagte ein Mann aus dem Publikum: "Guck dir mal an, wie ihr beide sitzt!". Ich war sehr konzentriert und habe das nicht gemerkt: Tio sass so da. Mit einem Fuss über dem anderen Knie. (Alles lacht, Silvie auch) Mit meinem Körper natürlich. Das hat mit dem Kleid für lustige Einblicke gesorgt. Nun, wir haben es alle mit Humor getragen und seitdem habe ich Tio nie wieder ein Kleid angezogen – Tio bekommt grundsätzlich Hosen an. Er ist ein Mann und trägt eben Hosen. So, wer ist das nun? Tio ist aus einer Energie entstanden, die ihr alle kennt, nämlich aus der Seth-Energie, mit der die Jane Roberts früher gearbeitet hat. Man merkt, dass die beiden Wesenheiten, Seth und Tio, sozusagen aus demselben Stall kommen, das ist nicht zu überhören – und nicht zu überlesen in den Texten. Sie sind sehr eng verwandt. Sie sind nicht ganz identisch, denn es sind 25 oder noch mehr Jahre vergangen, seit der Seth auf Erden war und mit der Jane gearbeitet hat. Seitdem hat sich die Zeit verändert, die Themen haben sich verändert, der Verständnishorizont der Menschen ist grösser geworden – und ich bin auch nicht Jane Roberts. Deswegen ist Tio nicht identisch mit Seth, aber so ähnlich, und da habt ihr dann ungefähr eine Vorstellung davon (humorvoll), was das für ein Typ ist. Es verändert sich auch ständig was, es wächst, es wechselt, und was mir in den letzten Jahren positiv aufgefallen ist, ist, dass mir die Arbeit mit Tio doch immer leichter fällt, ich werde sicherer – (mit leiser Selbstironie), langsam zwar, aber es kommt, es hat sehr lange gedauert, aber es kommt – und so langsam fühle ich mich doch sattelfest. Da wird der Umgang mit Tio immer hemdsärmeliger und es gibt auch viel zu lachen. Er frotzelt auch ganz gern ein bisschen. Heute Mittag sagte er zu mir: "Du bist jetzt schon viel besser organisiert, nur mit dem Büro, das klappt noch nicht, du musst unbedingt noch Formbriefe entwerfen!" Sowas bringt der, und das ist schon sehr erfrischend mit Tio zusammen zu arbeiten, manchmal macht er auch ein Witzchen. Dieser Vortrag hier hat drei Teile, nämlich jetzt gleich am Beginn kommt eine einleitende Meditation, die auch der Tio macht und mit der er uns auf das Thema einstimmt. Er macht jedes Mal eine andere, und die ist immer themenbezogen. Danach dann, ohne Pause, kommt der Vortrag. Das ist der längste Teil. Der Vortrag wird von Tio gehalten, manchmal unterbreche ich ihn und sage auch mal was, manchmal darf er alleine reden – und ich bewundere immer die Zuhörer, dass sie so lange ganz still zuhören können. Dann kommt eine Pause, die haben wir dann auch alle verdient (mit Humor) – nur der Tio nicht, der hat keinen Körper und braucht keinen Tee und keine Kekse. Aber wir Menschen haben alle eine Pause verdient, und in der ist Tio meistens nicht da. Ich weiss nicht, wo er dann ist und was er tut, aber die Wesen da oben tun sicher sehr viel mehr, als nur mit uns zu arbeiten. Sie arbeiten sicher auch an vielen anderen Orten und mit vielen anderen Menschen. Danach, nach dem Vortag und der Pause, kommt eine Fragerunde, in der ihr Fragen stellen könnt, zum Thema, zu anderen Themen, die euch interessieren, und auch ein bisschen zu euch selber. Eine grosse Analyse kann man in diesem Kontext nicht machen, aber ein bisschen gucken kann man und die eine oder andere Frage klären. Und danach machen wir noch eine Pause, und wenn ich dann noch fit bin und ihr noch möchtet, kann man dann noch Heilenergie übertragen, aber das klappt nicht immer. Manchmal bin ich dann auch müde. Das sehen wir dann. Ich denke, dann können wir mal loslegen. Ich muss gerade mal am Mikrofon schrauben. Ich weiss, das ist eine Life-Sendung, und es ist alles auf der Aufnahmen, aber das darf auch. Dann können wir die Meditation machen. Die machst du, Tio. Tio: Silvie, das sieht lustig aus mit deinen Lichtern auf der Brust, von deinem Aufnahmegerät. (An die Zuhörer): Passt alle gut auf, das da nichts schief geht, sonst sagt ihr Bescheid. Ok. Ich grüsse euch alle mit meiner ganzen Herzlichkeit und mit grossem Vergnügen. Auch wenn es heute ein etwas kleinerer Kreis ist, mindert das überhaupt nicht meine Freude. Ich freue mich, dass ihr da seid und ich denke, dass ich euch etwas Interessantes und Weiterführendes mitgebracht habe. Da wir schon einmal dabei sind, möchte ich zu Silvies Vorstellung noch etwas hinzufügen. Wir verstehen diese Vorträge als philosophische Vorlesungen. Das heisst, wir stellen unsere Sicht der Dinge dar. Ihr müsst uns also nicht unbedingt glauben – das, was wir euch vorstellen, ist als gedankliche Anregung gemeint, die ihr nutzen könnt, soweit ihr möchtet. Wenn es Denkanstösse gibt, mit denen ihr Antworten findet, mit denen ihr weiter kommt, die euch die Zeit und die Welt erklären, worüber ihr euch freut, dann ist das gut, dann freuen auch wir uns, auch ich – und wenn ihr es nicht gebrauchen könnt oder teilweise nicht gebrauchen könnt, dann lasst es – für andere Leute. Wir sind keine Religionsgemeinschaft, wir wollen auch keine werden, und ich sehe auch weit und breit hier keinen Guru. Wir sind nur Leute, die etwas Interessantes erzählen zu eurer freien Verwendung. Und auch ich zähle mich unter "Leute", auch wenn ich ein bisschen älter bin als ihr. Ich bin eine Seele, die ihre menschlichen Inkarnationen schon abgeschlossen hat und sich nun in den Welten ohne Körper aufhält. Meine Motivation, mit euch zu arbeiten, euch Informationen zu geben, ist folgende: die jetzige Zeit erlaubt es, einen schwierigen Entwicklungsabschnitt der Seele hinter sich zu lassen, aufzuhören zu leiden und sich anzustrengen und in ein anderes Bewusstsein hinein zu wachsen, in dem das Leben eine viel leichtere und schönere Qualität hat. Ihr kennt das unter dem Namen Aufstieg, und ich möchte euch ein bisschen helfen, das gut zu machen und euer Vertrauen stärken, dass das klappen wird und ihr wirklich zu Lebzeiten noch in eine bessere Bewusstseinsqualität, in eine schönere Lebensqualität hinein wachst. So, jetzt kommt das Meditatiönchen. Beginnt damit, wie ihr es kennt, dass ihr euch bequem hinsetzt. Ihr könnt euch ruhig anlehnen, wenn ihr möchtet. (Lustig) Übrigens für alle, die uns später auf CD hören, uns aber jetzt nicht sehen können: Ich sitze wieder so, einen Fuss auf dem anderen Knie ... Silvie (lacht): Gut. Tio: Ich mach’s mir auch bequem. Ihr könnt euch ruhig anlehnen, denn die Lebensenergie fliesst auch durch einen angelehnten Körper – nur einigermassen entspannt sollte er sein. Und dann beginnt damit, dass ihr einfach den Rhythmus eures Atems wahrnehmt, ohne etwas zu verändern und ohne etwas zu bewerten. Spürt nur hin. Ihr könnt jegliche Sorge um den Atem abgeben – euer Körper macht das für euch. Es ist ein schönes Gefühl, sich das bewusst zu machen: Euer Körper atmet euch. Der Körper hat seine eigene Intelligenz und seine eigene Weisheit, und er atmet euch in jedem Moment eures Lebens richtig. Vertraut euch ihm an. Am Ende der Meditation werdet ihr alle im gleichen Rhythmus atmen, und das Wunder dabei ist, dass eure Körper das ganz von alleine machen, und das umso leichter, je mehr ihr euch da raus haltet und eure Körper einfach atmen lasst. Dieser gemeinsame Atemrhythmus wird als sehr angenehm und beruhigend empfunden, und er schafft ein Kraftfeld für diese Gruppe mit einer gemeinsamen Frequenz, in der ihr euch gut entspannen könnt, euch wohl fühlt und in der es leicht ist, zuzuhören für die Dauer des Vortrags. Und das geschieht von allein. Wenn ihr möchtet, könnt ihr ein Bild benutzen und euch vorstellen, ihr läget in einem kleinen Boot in der Sonne, in der Herbstsonne, schön warm, friedlich, und das Boot schaukelt leise im Rhythmus eures Atems auf einem kleinen See. Die verspielten Wellen wiegen euch ganz langsam und leicht in die Entspannung. Ihr könnt loslassen, spüren, wie die Muskelspannung verschwindet, eure Körper sich schwer und entspannt und weich anfühlen, und das geniessen. Wer will, kann nun den Vorgang des Ausatmens nutzen, um gerade jetzt alles auszuatmen, was euch gestört hat, heute oder in den letzten Tagen: Die Hektik dieser Zeit, vielleicht auch ein bisschen Unmut darüber, dass zur Zeit nicht überall alles glatt geht, dass die Waschmaschine kaputt ist, die Bahn streikt und die Strassen verstopft sind, vielleicht auch die Nase verstopft ist – stellt euch vor, dass alles, was stört, euch mit dem Ausatmen verlässt wie graue Punkte und sich direkt vor Mund oder Nase in sprühendes weisses Leuchten auflöst. Und es ist weg. Was immer gehen möchte, geht. Raus, weg, löst sich auf. Und das können auch grössere Themen sein: Ängste, Sorgen, das, was ihr Widerstände nennt, Verletzungen, Schmerzen, was immer ihr loswerden möchtet, atmet es aus und vertraut auf den Vorgang des Atems, der Abgeben hilft, der Reinigen hilft, und löst das, was euch verlässt, rückstandslos in sprühendes weisses Lichtgefunkel auf. Dann könnt ihr den Vorgang des Einatmens nutzen, um Ruhe und Entspannung einzuatmen, Vertauen in die Tragkraft des Lebens einzuatmen, Gelassenheit und auch eine sanfte Heiterkeit, die sich mit jedem Atemzug in euch verbreitet und euch erfüllt. Und jedes Einatmen trägt euch ganz mühelos tiefer in Frieden, in Entspannung, in Vertauen und Gelassenheit. Wer möchte, kann ein Bild nutzen: Stellt euch eine Flaumfeder vor, eine kleine Feder, ganz leicht, ganz flauschig, die langsam auf dem Luftwiderstand zu Boden sinkt, ganz langsam und sanft. Vielleicht in einem goldenen Lichtstrahl, und schliesslich ganz sanft landet. Und so landet ihr in eurer eigenen Mitte, in eurer Herzmitte, in eurem Herzzentrum. Wer möchte, kann eine Hand auf die Mitte seiner Brust legen oder zwei Finger, oder einfach mit seinem Bewusstein dort hingehen: In eure Herzmitte, das Herzzentrum, das Herzchakra – in der Mitte eurer Brust. Das kennt ihr, die meisten von euch, und je öfter ihr dort hingeht, desto müheloser wird der Weg und desto leichter seid ihr dort, an jenem Ort der euer göttliches Bewusstsein birgt. Das ist ein heiliger Ort, euer Allerheiligstes, ein Tempel in euch. Das ist der Ort tiefsten inneren Wissens, das ist der Ort, an dem ihr wisst, dass ihr Verwirklichungen des Göttlichen seid, jeder auf seine Weise, jeder ein anderer Aspekt des Göttlichen, verschiedenartig und gleichwertig – hier wisst ihr das. Hier, in eurer Herzmitte, seid ihr immer heil und ganz. Dort wisst ihr alles, was ihr braucht, und dort könnt ihr jederzeit Ruhe und Heilung erfahren, und dort seid ihr reinen Herzens – immer. Ihr könnt an diesen inneren Ort gehen, wenn ihr euch erholen müsst von den Stürmen des Lebens, von der Dynamik dieser Zeit und manchmal von den Schmerzen der Entwicklung. Denn hier ist alles schon perfekt, und ihr wisst um eure göttliche Präsenz. Dies ist auch der Ort kreativer Vision - kreativ mit innerem Wissen oder mit innerem Sehen zu erkennen, was sein soll. Und hier können wir eine kleine Reise machen, jetzt, in die Vorgänge, die gegenwärtig, in dieser Zeit, mit euch geschehen und wo euch dieser Abend helfen soll, einiges zu erhellen und besser zu verstehen. Stellt euch vor, ihr seid ein kleiner Lichtpunkt und reist aus der Mitte eures Herzens in eurem Blutkreislauf – so ähnlich wie das U-Boot in jenem bekannten Film, das durch die Welten des Körpers reist – ganz klein. Ihr kommt überall hin. Das Herz befördert euch in die Halsschlagader, gleichgültig ob in die rechte oder die linke – und ihr reist durch alle Verästelungen bis in die kleinsten Adern, die tief in euer Gehirn führen. Ihr schaut euch nun in eurem eigenen Kopf um, in euren eigenen Gehirnstrukturen, und ihr bemerkt mit Faszination, dass es dort Millionen und Abermillionen von hochaktiven Nervenzellen gibt, die aussehen wie Sterne und untereinander durch etwas verbunden sind, das aussieht wie Lichtstrahlen – ein Netzwerk. Und ihr könnt sehen, dass in eurem Kopf höchste Aktivität herrscht, das viel Licht dort unterwegs ist – Lichtimpulse, die über die Verbindungen zwischen den Nervenzellen reisen, die die Nervenzellen selbst erleuchten. Und wenn ihr euch tragen lasst vom Blutstrom, durch die kleinen Adern, durch deren Wände ihr schauen könnt, die durchsichtig sind, dann seht ihr, wenn ihr vorausschaut, Bereiche im Gehirn, wo es stark leuchtet. An anderen Stellen ist es ein bisschen dämmrig oder leuchtet schwächer, vielleicht seht ihr auch unterschiedliche Farben des Lichts. Was ihr aber auf jeden Fall wahrnehmt, ist viel Aktivität, viel Bewegung, viel Licht, und an einigen Stellen sehr viel davon – so wie Städte in der Nacht aus dem Flugzeug aussehen – so seht ihr hier die aktiven Zentren in eurem Gehirn. Und ihr wisst plötzlich: Da wird gebaut, und da wird umgebaut. Da werden Nervenzellen abgeschaltet, weil ihr sie nicht mehr braucht – das sind die weniger hellen Bereiche. Da werden Nervenzellen in Betrieb genommen, die bisher geschlafen haben – das sind die Bereiche, wo es lebhaft funkelt, und da ist überhaupt sehr viel Betrieb, und ihr seht die ganzen Lichtpunkte, die durch die Verbindungen zwischen den Nervenzellen reisen, hin und her – da ist richtig was los. Ihr könnt das sehen, mit euren inneren Augen, auf eurer Reise, und wenn ihr meint, ihr könntet nicht innerlich sehen, dann hört einfach zu, ihr bekommt dann die gleiche Information. Und plötzlich erinnert ihr euch, ihr wisst doch: Licht ist Information. Diese vielen Lichtpunkte, die dort hin und her reisen, bekommen eine andere, höhere Bedeutung. Das ist nicht einfach Licht. Das ist Information, und ihr seht: Da, in eurem Gehirn wird gerade sehr viel gelernt, da wird unglaublich viel Wissen gerade neu aufgetan. Da werden alte Erfahrungen gelöscht. Da, wo das Licht ausgeht, da ist etwas zu Ende, was man nicht mehr braucht, und für jeden Punkt, wo das Licht ausgeht, gibt es zehn oder zwanzig andere, wo es angeht. Und was sich jetzt in euch ausbreitet, ist eine freudige Zuversicht. Ihr seid gerade jetzt Zeuge der Veränderungsprozesse in eurem Körper, in eurem Kopf, die euch in das neue Bewusstsein begleiten werden. Ihr könnt das jetzt sehen, mit euren inneren Augen, oder ihr wisst es einfach: Da tut sich etwas, und zwar unglaublich viel. Ihr staunt über so viel Aktivität und habt jetzt ein festes Vertrauen: Ja, ihr werdet tatsächlich in ein neues, anderes, grösseres Bewusstsein hinein wachsen und in ein gutes Leben. Ihr seid jetzt dabei, ihr seht es ja. Euer Gehirn verändert sich. Viel mehr Bereiche werden erhellt, und viel mehr Aktivität und Informationen können dort fliessen. Und neben dem Vertrauen breitet sich auch so etwas in euch aus wie Bewunderung für diesen Vorgang, den die Weisheit eures Körpers verbunden mit der Weisheit eurer Seele ganz alleine vollzieht. Man kann da ein bisschen helfen – ich werde euch nachher erzählen wie – aber ihr braucht diese Veränderungen nicht für euren Körper zu steuern, der kann das ganz alleine. Das Gehirn wächst, verändert sich, wird stärker und wissender von alleine. Und das nötigt euch einiges an Staunen ab und an Freude, dass es so etwas gibt und dass das so gut klappt. Konzentriert euch jetzt auch auf eine neu entstehende Frische in eurem Kopf: Ihr spürt, dass das Licht an ist. Auf eine geistige Wachheit und Klarheit, das Lebensgefühl der neuen Zeit, hellwach zu sein. Ihr könnt es jetzt schon spüren, es ist jetzt schon in euren aktivierten Gehirnen spürbar und es wird immer stärker. Hellwach, aufmerksam auf Informationen, rasch im Verarbeiten von Neuem, bekommt ihr immer neue Erkenntnisse und wachst immer schneller und fühlt euch immer sicherer. Es ist ein gutes Gefühl, endlich die ganze Kraft eures Kopfes zu nutzen. Und ihr fühlt euch voller Licht, hell, hellwach, und gut auf eurem Weg. Nehmt diese Wachheit mit und dieses tiefe innere Wissen, dass ihr auf dem Weg seid. Nehmt die Wachheit mit und das Wissen: Da tut sich was, das habt ihr gesehen. Und nun könnt ihr langsam zurück kommen in diesen Abend, in eurem jeweils eigenen Tempo. Nehmt das Staunen mit und die Ehrfurcht und die Freude über diese grossen Dingen, die sich da jetzt tun, in jedem von euch, und die ganz mühelos geschehen, ohne dass ihr euch einmischen müsst, denen ihr vertrauen könnt und denen ihr euch anvertrauen könnt. Kommt hierher zurück, indem ihr tiefer atmet. Atmet dreimal ganz aus und lasst das Einatmen von allein wieder einströmen. Und spürt die Lebenskraft in eurem Körper, in eurem Blut prickeln, in euren Körperzellen prickeln: Ihr seid ganz da und ihr könnt euch recken und strecken und bewegen wie morgens beim Aufwachen, ihr könnt euch ganz lang machen, die Arme und Bein strecken, die Muskeln anspannen und wieder locker lassen. Fühlt euch ganz lebendig. Ihr könnt gähnen, lasst Sauerstoff rein in euer System, ihr dürft euch sogar die Augen reiben, Grimassen schneiden und grinsen und dann, in eurem eigenen Tempo, macht die Augen wieder auf, spürt, dass ihr im Körper seid, verkörpert, das ist gut so, und dann seid hier und seid willkommen. Silvie. Seid ihr alle da? Für die Leute, die das noch nicht kennen bzw. für die, die diese CD kaufen werden, da ist es nämlich noch nicht drauf: Wenn man mal nicht ganz wach ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, wach zu werden. Die einfachste nach einer Meditation ist: Scheitel reiben, also die Mitte des Kopfes, wo wir gerade beim Kopf sind. Man fängt im Nacken an, wo diese kleine Vertiefung ist zwischen den Nackenmuskeln, und reibt mit den Fingern beider Hände kräftig von hinten über den Kopf nach vorn. Man kann auch die Stirn mit reiben, bis man an der Nasenwurzel ankommt. Das macht wach. Das ist auch ein gutes Mittel, wenn man mal zwischendurch einschläft. Tio: Nun, ich will nicht hoffen, dass ich gleich so langweilig erzähle, dass alle einschlafen. Aber trotzdem danke für den Tipp, Silvie. Nun aber, Schätzelein, müssen wir das Mikrofon ausmachen und wieder an, damit ich für den Vortrag eine neue Datei habe. Silvie (lacht): Ja, Schätzelein, dann machen wir das mal. (Nach einiger Tüftelei mit der Elektrik): Silvie : Na also, geht doch. Tio (heiter): Silvie und Technik – darf ich das verewigen? Silvie (lacht): Das wissen ja sowieso schon alle. Tio: Silvie und Technik, das sind zwei, die sich noch lieben lernen müssen. (Die letzten Sätze waren in einer anderen Datei des aufgenommenen Vortrages, ich (Silvie) glaube, vor der Fragerunde. Beim Tippen ist das durcheinander geraten, ich lasse es aber so, es verändert nichts am Inhalt.). Tio: Ich möchte jetzt gleich weitermachen, die Pause machen wir nachher. Ich möchte nämlich das nutzen, was ihr in der Meditation gerade hergestellt habt, nämlich ein gemeinsames Atemfeld, eine gemeinsame Frequenz und deswegen eine schöne offene Energie für den Vortrag. Nun, ich habe euch heute in den Kopf geführt. Ich möchte euch nicht kopflastig machen, aber ich möchte gerne heute den Kopf ein wenig rehabilitieren. Er gehört auch zu euch und zu eurem Energiesystem und eurer körperlichen Präsenz, und er hat genau so viel Recht wie der Rest des Körpers, mal einer genauen Betrachtung unterzogen zu werden. Was da jetzt, während ihr euch im Prozess des Aufstiegs in eine neue Dimension, in ein neues Bewusstsein, befindet, was sich da im Kopf tut, ist allemal interessant. In der Tat werdet ihr dort materielle Entsprechungen finden zu den psychologischen Vorgängen, die ihr jetzt durchlebt und zu den spirituellen Inhalten und dem spirituellen Wachstum, das ihr erfahrt, und beide Seiten sind gleichermassen berechtigt und gültig – die feinstoffliche und auch die stoffliche Seite. Ich denke, dass wir heute schwerpunktmässig unseren Blick auf die stoffliche Seite lenken werden und uns anschauen, was da passiert. Wenn ihr das wisst, könnt ihr vieles, was ihr jetzt duchlebt und erlebt, besser verstehen. Was ihr versteht, irritiert euch nicht mehr und was euch nicht mehr irritiert, könnt ihr sehr bewusst nutzen, um möglichst ohne Verdruss und ohne Stress zu wachsen – sogar dann, wenn das mal nicht glatt geht, wird euch dies dann nicht beunruhigen, weil ihr wisst, warum, und dass alles seine Ordnung hat und auch wieder in Ordnung kommt. Tatsache ist, dass euer Gehirn während der letzten siebzig bis achtzig Inkarnationen hier auf Erden ein ganz bestimmtes Aktivitätsmuster entwickelt hat. Ich will noch einmal kurz darauf hinweisen – aber wirklich nur ganz kurz: Jeder, der hier sitzt, hat vor ungefähr achttausend bis zehntausend Jahren einen Vertrag unterschrieben, einen feinstofflichen Vertrag, bei dem er sich bereit erklärt hat, siebzig bis achtzig mal in einem Körper geboren zu werden auf dem Planeten Erde und diesen Vertrag auch zu erfüllen. Denn das, was auf dem Planeten erlebt werden sollte, war ein ganz besonders anspruchsvoller Abschnitt eurer seelischen Entwicklung. Ihr habt hier auf Erden – alle von euch - schwierige Themen erfahren. Verschärfte Polarität, die Erfahrung vieler Gegensätze: Krieg, Frieden, Freundschaft, Feindschaft, Liebe, Hass, Gesundheit, Krankheit, Fülle, Mangel – ich könnte jetzt noch eine halbe Stunde so weiter reden, aber ich will hier niemanden langweilen. Ihr habt hier eure Erfahrungen gemacht, ihr wisst, auf welchen Lebensgebieten ihr Gegensatzpaare erfahren habt. Und ihr wisst auch, dass das anstrengend war, jedenfalls die meiste Zeit. Was ihr erlebt habt, ist ein besonders mutiger Abschnitt seelischer Evolution, der nur hier auf dem Planeten Erde möglich war. Auf anderen Welten geht das nicht, da lebt man wesentlich gemächlicher und da hat man auch eine andere Gehirnstruktur. So, jeder von euch hat siebzig bis achtzig ziemlich anstrengende Leben hinter sich und ihr befindet euch jetzt auf der Zielgeraden, nämlich im letzten Leben in dieser Dynamik. In dieser eurer Inkarnation, in diesem Leben und in diesem Körper, in dem ihr jetzt seid, geht der Abschnitt schwieriger Erfahrungen und harter Polarität zu Ende, und in diesem Körper, in dem ihr jetzt seid, wachst ihr jetzt, in diesen Jahren, in einen anderen, höheren, wissenderen, liebevolleren und entwickelteren Bewusstseinszustand hinein. Und wer da ganz viel zu tun hat, ist euer Gehirn. Auch wenn ihr siebzig bis achtzig Mal einen anderen Körper hattet, so sind trotzdem von Inkarnation zu Inkarnation, von Verkörperung zu Verkörperung die wichtigsten Informationen immer mitgenommen worden, und euer Gehirn, wie ihr es heute habt, speichert das Wissen von siebzig bis achtzig Inkarnationen Erfahrung. Dieser Wissenstransfer geschah feinstofflich, so wie mit einem feinstofflichen Memory-Stick, der von Inkarnation zu Inkarnation weitergegeben wird, und alles, was ihr jemals auf Erden erfahren habt, das befindet sich jetzt auf eurer Festplatte. Da kommen immer mehr Informationen hinzu, und jetzt ist der Abschluss fast erreicht für diesen Entwicklungsabschnitt "Erde": Schwierige Erfahrungen, anstrengend, manchmal gefährlich. Im Laufe dieser Zeit hat jedes menschliche Gehirn sich angewöhnt, bestimmte Zentren stark zu entwickeln und andere Zentren nur auf Sparflamme, nur auf Minimalprogramm laufen zu lassen oder ganz stillzulegen. Diese stillgelegten Zentren sind aber noch da, und was in menschlichen Gehirnen stark entwickelt war, erfuhr diese Verstärkung einfach, weil es stark gebraucht worden ist. Was stark entwickelt ist, ist das Bewusstsein für Gefahr, denn in den meisten Leben ging es gefährlich zu und manchmal tut es das noch. Diese alten Erfahrungen laufen jetzt aus, aber einige Reste sind noch da. Das heisst: Menschen sind von Natur aus immer sehr wach, was mögliche Gefahren betrifft. Sie passen auf, ob sie jemandem begegnen, der ihnen etwas tun will. Es ist nämlich eine sehr häufige Erfahrung in der Vergangenheit gewesen, dass Menschen einander schaden. Das tun nicht alle, manche lieben auch einander und fördern einander, aber ihr habt alle Erfahrungen mit Menschen gemacht, die euch geschadet haben. Umgekehrt auch – sicher kommt man nicht um die Erfahrung herum, dass man selbst auch einmal jemandem schadet. Das aber hinterlässt weniger Spuren im Gehirn. Man muss mehr aufpassen auf die Möglichkeit, geschädigt zu werden. So haben alle Alarmzentren in eurem Gehirn viel zu tun gehabt und haben sich stark entwickelt, so dass sie sofort Muster wieder erkennen, in denen ihr in Gefahr geraten könnt – egal ob das eine äussere Gefahr ist durch eine Situation – man passt also auf der Strasse tunlichst auf. Früher konnte man von Fuhrwerken überfahren werden oder von Räubern überfallen, heute muss man aufpassen, dass die Autos einen nicht überfahren. Also da passt man auf, diese Gefahrenzentren sind stark entwickelt. Man muss ebenfalls oft achtgeben, dass man sich nicht in eine Energie begibt, die einem schadet – auch da passt das Gehirn gut auf und meldet euch Missempfindungen, wenn ihr in einer Umgebung seid, die euch nicht bekommt. Man muss aufpassen, dass Menschen einem nicht schaden – auch da sendet euer entwickeltes Gefahrenzentrum euch sofort Signale, wenn ihr jemandem begegnet, der nicht zu euch passt und euch vielleicht energetisch runterzieht. So etwas gibt es noch. Dieses Muster ist in Auflösung begriffen und strukturiert sich jetzt um – aber während siebzig bis achtzig Inkarnationen ist vor allem das Alarmzentrum in euren Gehirnen immer wach gewesen. Das Alarmzentrum befindet sich tief drin im Gehirn, im Lymbischen System. Das müsst ihr euch nicht alles merken, es ist nur wichtig zu wissen, dass es ein Alarmzentrum gibt, das in jedes Menschen Gehirn vorhanden ist. Auch in jedes Tieres Gehirn, denn Tiere müssen auch aufpassen, befindet sich eins solches Zentrum, das automatisch Alarm signalisiert, wenn ihm irgend etwas bekannt vorkommt und ihm eine Gefahr signalisiert. Da kommen viele Ängste her. In dieser Zeit jetzt, in der sich das Gehirn umstrukturiert, ist das Alarmzentrum, das Lymbische System, dabei, sich zu reinigen. Es darf kleiner werden. Wenn ihr erst eine Weile in er Fünften Dimension seid, wird es tatsächlich schrumpfen. Es wird nicht ganz in Rente gehen können, auch da wird es noch Situationen geben, da passt man besser auf – aber wirkliche Gefahren werden dort weniger und weniger vorkommen, und wenn die fünfte Dimension erst einmal angelaufen ist und begonnen hat, sich zu strukturieren, wird es nicht mehr gefährlich sein, zu leben. Dann wird man fürsorglich miteinander umgehen, auf jeder Ebene, und da wird man auch fürsorglich zu sich selbst sein, und dann braucht man nur noch ein kleines Warnzentrum. Deshalb werden viele von euch bemerkt haben, dass das Lymbische System, also das Warnzentrum, das Alarmzentrum in eurem Gehirn, sich verstärkt bemerkbar gemacht hat und euch in den letzten Jahren, vielleicht auch jetzt noch, verstärkt Ängste aufgezeigt hat, bewusst gemacht hat, die vielleicht gar nicht mehr auf der Realität beruhen. Fast alle von euch haben mit Angst Bekanntschaft gemacht, wobei sie oft gar nicht wussten: "Vor was habe ich denn eigentlich Angst? Ich weiss es nicht, ich habe nur einfach Angst." Oder sie haben Bekanntschaft gemacht mit Ängsten, die sich auf etwas Konkretes bezogen, was aber längst vorbei war. Z.B. die Angst, verlassen zu werden und zu Grunde zu gehen, zu verhungern, zu verdursten oder an Liebesentzug zu sterben. Das sind Ängste von Neugeborenen – aus früheren Zeiten. Das habt ihr erlebt, in früheren Leben, damals sind tatsächlich viele Kinder gestorben, und in mancher Inkarnation geschah euch das auch. So mancher Mensch trägt in seinem Alarmzentrum noch Erinnerungen daran und hat Angst, zu verhungern, alleine gelassen zu werden, zu Grunde zu gehen, wenn er nicht ständig in Kontakt mit liebenden Mitmenschen ist. Es gibt viele, viele andere Ängste. Manche von ihnen scheinen noch begründet zu sein, einige sind es auch, alltäglich Dinge zum Beispiel – andere Ängste scheinen jeden Grund und Boden vermissen zu lassen. Diese Ängstlichkeiten sind keine Krankheit, sind auch keine Neurose, sondern sie sind ein Reinigungsprozess eures Alarmzentrums, dass alle seine Speicherinhalte nun ans Tageslicht bringt, damit sie sich entfernen und euch verlassen können. So dass es dann weniger Speicherkapazität belegen muss und nunmehr schrumpfen kann. Dann braucht es euch nicht mehr vor jedem Kinkerlitzchen zu warnen, das vielleicht gefährlich sein könnte. In der Fünften Dimension ist das Leben nicht mehr sehr gefährlich, da kann man mit sehr viel mehr Vertrauen sehr gut leben, und auf dieser Reise seid ihr, euer Alarmzentrum reinigt sich. Meistens geschieht das von alleine, und ihr könnt alle beobachten, wenn ihr einige Jahre in eurem jetzigen Leben zurück blickt, dass viele Ängste von allein verschwunden sind. Eine Weile habt ihr unter ihnen gelitten, und dann sind sie weg geplätschert wie ein Bach, der versiegt. So ist es meist. Sollte es sich aber um eine stark eingeprägte Spur in eurem Alarmzentrum handeln, sozusagen um eine Datei auf eurem Biocomputer, die mit Priorität eins versehen ist, vielleicht mit einem roten Ausrufezeichen davor, wie ihr das aus der e-mail-Box kennt – dann ist das besonders wichtig gewesen. Dann löscht sich die betreffende Angst nicht von allein, und dann kann es angeraten sein, dass ihr bewusst nachhelft, euch davon zu befreien. Es ist keineswegs so, das euer Gehirn zu dumm ist, eine solche Spur zu löschen, sondern die Spur ist zu stark. Dann braucht ihr das Bewusstsein, dass ihr in eine neue Zeit geht ohne Ängste, und dann könnt ihr hartnäckige Ängste löschen. Dazu stehen euch beispielsweise die neuen Klopftechniken wie die unterschiedlichen Arten des Meridianklopfens und Ähnliches zur Verfügung. Manchmal, in Ausnahmefällen, ist es erforderlich, genau zu ergründen, woher Ängste kommen, manchmal ist es erforderlich, im Familiengedächtnis nachzuschauen, manchmal auch im Reinkarnationsgedächtnis, aber nicht sehr oft. Meistens kommt man mit einfachen Techniken aus, um eine Angst zu löschen. So kann sich euer Alarmzentrum gesund schrumpfen, und es wird euch dann als aufmerksamer Beobachter weiterhin zur Seite stehen. So geht es auch mit einigen anderen Zentren im Gehirn. Was sehr entwickelt ist, ist euer logisches Denkvermögen und eure Auffassungsgabe, etwas zu sehen, mit euren physischen Augen zu sehen und rasch zu erkennen, (betont, Wort für Wort) was das ist. Euer analytischer Verstand also ist sehr entwickelt. Das hat auch über siebzig bis achtzig Inkarnationen seinen Sinn gehabt, ihn mehr zu entwickeln als die andere Hälfte des Gehirns, weil es darum ging, sich im Leben zu bewähren, gut durch zu kommen, und das konnte man nur, wenn man schwierige Situationen schnell erkannt hat, wenn man gut analysieren konnte, was einem geschah. Und so ist die linke, analysierende, Klarheit schaffende Gehirnhälfte stärker entwickelt. Es ging mit ihr um das Verstehen, aber es ging nicht um das Begreifen. Diese linke Gehirnhälfte darf nun etwas nachlassen. Ihr werdet keine Intelligenz verlieren, ihr werdet nicht dumm, keineswegs, aber diese Hälfte muss nicht mehr so auf der Hut sein. Ihr könnt auch mal etwas nicht verstehen, und ihr werdet alle die Erfahrung gemacht haben, dass ihr jetzt nicht mehr immer alles sofort versteht, was euch widerfährt, dass ihr es aber sehr wohl begreift. Ich werde euch den Unterschied gleich erklären. Es kommen viele Informationen zu euch, es geschehen Dinge in eurem Leben, mit euren Körpern, mit euren Gefühlen, mit euren Gedanken, die vielleicht nicht sofort in bekannte Schubladen einzuordnen sind, so wie man es siebzig bis achtzig Leben lang machen musste, damit das Leben einigermassen glatt ging und man es gut durchstehen konnte. Es ist nicht ganz unnötig, aber diese Fähigkeit zu ordnen darf ein bisschen nachlassen. Es muss nicht immer alles gleich eingeordnet werden. Was sich nämlich entwickeln darf, wo das Licht angeht, das ist eure rechte Gehirnhälfte, während in der linken einige Lampen ausgemacht werden, aber keineswegs so, dass es dunkel wird, keineswegs. Es hört nur auf, so fürchterlich zu blenden und das Licht in der linken Gehirnhälfte nimmt eine gesunde Intensität an. In der rechten Gehirnhälfte, die intuitiv arbeitet, wird es nun hell, und die Hauptaufgabe eurer rechten Gehirnhälfte ist Synthese. Das heisst, Dinge intuitiv zu einem Ganzen zusammensetzen. Das könnt ihr, und das übt ihr gegenwärtig alle. Ihr werdet das immer besser können, und es wird die hervorstechendste Fähigkeit in der Fünften Dimension sein. Es macht viel Spass, wenn man sich nicht mit Einzelbestandteilen von Problemen oder von Geschehnissen aufhalten muss, sondern intuitiv weiss: "Ich bin da gerade richtig geführt worden, ich weiss nicht warum, aber ich habe eine Gefahr gerochen und bin ihr aus dem Weg gegangen. Ich weiss nicht warum, aber ich habe das Gefühl gehabt, ich sollte da oder dort hingehen, und dort habe ich genau das richtige Buch für meine Fragen gefunden. Ich weiss nicht warum, aber dieser Mensch hat mich so angezogen, und ich habe ihn einfach begrüsst und ihn gefragt, ob er mit mir eine Tasse Kaffe trinken möchte, und er ist die Liebe meines Lebens geworden. Ich weiss nicht warum, aber es scheint immer alles zusammen zu passen." Hier ist die rechte Gehirnhälfte aktiv. Wenn dort das Licht angeht, mehr Aktivität hinein kommt, in die Zentren, die für intuitives Begreifen, für Synthese zuständig sind, dann werdet ihr immer sensibler werden gegenüber eurer Führung im Leben, gegenüber Ereignissen, denen ein Sinn innewohnt, gegenüber Stufen und Schritten, die euch zu einem Ziel führen. Ihr merkt vielleicht, ihr seid auf dem richtigen Weg, aber ihr seht das Ziel noch nicht. Ihr wisst aber, ihr könnt Vertrauen haben. Wenn eure rechte Gehirnhälfte sich entwickelt, (betont) hat sie das Vertrauen. Sie beherbergt auch ein Vertrauenszentrum. Doch, das gibt es tatsächlich. Es ist nur bisher recht unterbelichtet gewesen, und jetzt entwickelt es sich. Die Schwerpunkte verschieben sich, aber ihr werdet auch in Zukunft euren Verstand benutzen. Er wird euch weiterhin gute Dienste leisten, aber ihr müsst nicht immer hellwach sein in dem Sinne, dass ihr ständig auf der Hut seid und aufpasst, was euch an Schwierigkeiten begegnet. Ihr könnt hellwach sein in folgendem Sinne: "Ich lasse mich führen, ich fühle, ich nehme wahr." Und das ist die sanftere, leichtere, fliessendere Aktivität der rechten Gehirnhälfte, und sie darf in Zukunft ein bisschen mehr Ladung haben als die linke – bisher war es umgekehrt. Was damit einhergeht, ist, wenn sich die rechte Gehirnhälfte mit Energie und mit Licht auflädt, dass ihr dadurch auch ganz von allein immer wahrnehmungsfähiger werdet, und das, was man übersinnliche Fähigkeiten, übersinnliche Wahrnehmung nennt, was aber gar nicht übersinnlich ist, nur mit einer stärkeren Aktivität der rechten Gehirnhälfte zu erklären, nun, dass euch das wieder zugänglich wird. Es ist ein normaler Sinn im Menschen, jener sechste Sinn: Hellwissen, Hellfühlen, Hellsehen, Hellhören – das alles gehört zu eurer Standardausrüstung – es ist nur schlafen gelegt worden. Und so, wie sich eure rechte Gehirnhälfte entwickelt, dürfen diese Sinne wieder erwachen und werden Schritt für Schritt zu euch zurückkehren und euch zu Diensten sein, euch eine wesentlich weitere Wahrnehmungspalette ermöglichen, ein wesentlich gösseres Fenster, durch das ihr die Welt, euch selbst und eure Mitmenschen betrachtet. Und natürlich auch eure Mitgeschöpfe, was auch uns einschliesst, uns Wesenheiten, und alles andere, was lebt, natürlich auch. Also, es wird normal sein, dass ihr Engel wahrnehmt, dass ihr mit ihnen redet, oder dass ihr mit so Typen wir mir arbeiten möchtet oder euch vielleicht einen Vortag von mir anhört. Es wird normal sein, dass ihr mit den Elfen redet und mit dem Wassermann im Baggerloch. Das sind menschliche Standardfähigkeiten, die haben nur geschlafen, und mit der Veränderung eures Gehirns werden sie wieder wach, weil die entsprechenden Gehirnareale mit mehr Licht versorgt werden. Und das hat Auswirkungen auf eure Körperchemie. Das ist auch wichtig zu wissen: Da kann es nämlich schon mal Störungen geben. Deshalb möchte ich euch erklären, was geschieht, damit ihr euch nicht beunruhigt. Silvie, ist das Licht im Mikrofon noch an, oder nur im Gehirn? Silvie (etwas irritiert, lacht): Ah! Ist noch an, blinkt auch nicht. Tio: Soll auch nicht blinken, soll stetig leuchten. Wenn’s blinkt, ist was verkehrt. Gut. Dann verlasse ich jetzt das Mikrofon wieder und kehre ins menschliche Gehirn zurück. Die Gehirnchemie verändert sich. Sie hat nämlich auf Grund der besonderen Erfahrungen, die in den letzten zehntausend Jahren von euch gemacht worden sind – wo man wachsam sein musste, vielleicht sogar misstrauisch, wo man seinen linke Gehirnhälfte stark entwickeln musste, immer alles sofort verstehen, analysieren, wo man auch ein starkes Warnzentrum gebraucht hat – da hat sich die Gehirnchemie verändert, und zwar derart, dass es nun in menschlichen Gehirnen viele Stresshormone gibt. Viele Botenstoffe, die nach Stress entstehen, weil ihr – und das ist die Wahrheit – siebzig bis achtzig Inkarnationen lang viel öfter im Stress wart, als ihr dies in Zukunft sein werdet. Und öfter im Stress wart, als ihr das auch vorher gewesen wart, auf anderen Welten, wo es sanfter zuging, gemütlicher als hier auf der Erde. Das war wichtig und richtig. Ohne eine ständige hellwache Präsenz, ohne ständig hellwach das Äussere zu beobachten, wären alle diese Leben nicht zu bewältigen gewesen. Es gab zwar immer mal ruhigere Zeiten, es gab Urlaub, es gab ruhigere Jahre, es gab auch immer mal die eine oder andere Inkarnation dazwischen nur zum Erholen, wo es euch gut ging, aber das war nicht der Normafall. Der Normalfall war angespanntes Wachstum, war aufpassen, war Stress haben, war, auf Grund von Wachheit und Angespanntheit an Schwierigkeiten zu wachsen. Man wuchs an Schwierigkeiten. Ihr kennt sicher das Sprichwort: Durch Schaden wird man klug. Das beschreibt es ganz ähnlich. Man musste achtgeben, dass man nicht allzu sehr geschädigt wurde und (das ist sicherlich ironisch gemeint) nicht allzu schnell allzu klug. Also war das Gehirn immer sehr stressbetont, und dadurch haben sich viele Transmitterstoffe gebildet, die zum Stress gehören und die Aufmerksamkeit und Wachheit auf eine ganz besondere Art und Weise fördern, nämlich verbunden mit Aufpassen und Angst haben. Auch die Transmitterstoffe, die Angst transportieren, sind in grossen Mengen gebildet worden. Das war richtig, wird es aber in Zukunft nicht mehr so sein. Was an Unterproduktion gelitten hat, waren die Glückshormone. Die gibt es auch. Nicht nur Endorphin, das ist das, was ihr alle kennt, es gibt noch eine ganze Menge andere Glückshormone, die man auch nicht alle kennen muss. Sie werden sich von allein stärker und besser bilden: Entspannungshormone, die in der Zeit angespannten Wachstums auch nicht allzu häufig waren, Friedenshormone – ich möchte sie wirklich so nennen, Hormone, die Gemeinschaft fördern - die Chemie und die Medizin kennen einige beim Namen, andere kennt man noch nicht. Es ist auch nicht so wichtig, alle auflisten zu können, damit will ich euch nicht langweilen. Seht aber die Umkehrung der Verteilung: Die positiven Botenstoffe werden jetzt mehr. Ganz konkret, verändert sich die Chemie im Gehirn. Und was sich dadurch auch verändert, ist euer Gefühl, eure Empfindung für das Leben. Ihr werdet das alle bei euch beobachten: Die Glückshormone – lasst sie uns mal so zusammen fassen – werden mehr. Die Zentren für Gelassenheit, Vertrauen und intuitives Erkennen werden grösser und wachsen. In eurem Leben mehren sich entsprechend die Phasen, wo ihr entspannt und glücklich seid. Die Zeiten werden häufiger und länger, in denen es euch richtig gut geht. Nun, vielleicht nicht gerade heute, während dieser anstrengenden Aufstiegsphase, aber im Allgemeinen wird man es nicht mehr übersehen können: Die guten Zeiten werden länger und geschehen öfter. Sie sind normal, und eure Gehirne kehren mit der stärkeren Produktion von Glückhormonen wieder in die Normalität zurück. Das bleibt euch erhalten. Wenn ihr im neuen Bewusstseinszustand seid, werdet ihr das immer haben, diese neue Gehirnchemie, und ihr werdet ein positives Lebensgefühl entwickeln und es behalten. Jetzt, in der Zeit des Übergangs, geht es aber nicht immer glatt. Das werdet ihr kennen, aber wenn ihr wisst, woher diese Schwankungen kommen, brauchen sie euch nicht länger zu beunruhigen. Ihr werdet bemerken, die Zeiten, wo es gut geht, die Glückshormonproduktion auf Normalniveau läuft und ihr glücklich seid, kommen und gehen, und sie werden zuverlässiger und haben mehr Tiefe. Auch wenn sie noch nicht ständig da sind, so merkt ihr doch, ihr könnt euch darauf verlassen, dass diese Zeiten, dieses Lebensgefühl wiederkommen und länger bei euch bleiben. So wachst ihr langsam in den neuen Bewusstseinszustand hinein. Dieses Wachstum aber wird unterbrochen von Phasen von Irritation, sogar von Phasen alter Schmerzen und Traurigkeit, von Phasen, wo die alte, stressreiche Einstellung zum Leben, die euch lange gedient hat, nochmal wiederkommt. Und ich kenne viele Menschen, die das zutiefst verunsichert und die sogar meinen, sie seien von ihrem Weg abgekommen, oder sie seien krank oder vielleicht sogar neurotisch und irgend etwas würde furchtbar schief laufen. Ich kann euch versichern, in 99,9 Prozent der Fälle ist das nicht so. Es ist nur ein Schwanken des Übergangs. Die neue Gehirnchemie muss ja erst einmal gestartet werden, die neue Glückshormonproduktion. Das könnt ihr euch vorstellen wie einen Motor, der ein paar Jahre nicht gelaufen ist, der verrusst auch, stottert auch erst eine Weile, bevor er rund läuft. Man muss ihn vielleicht erst ein paar Mal starten, bevor er überhaupt etwas sagt. Das heisst auf eure Entwicklung bezogen: Vor einigen Jahren waren die Zeiten, wo es euch gut ging, vielleicht ziemlich selten. Sie waren kurz, und dann kam die Mühsal zurück. Das ist nun schon ganz anders, das läuft schon viel besser. Wenn ihr diese Chemikalienproduktion mit einem lange nicht benutzten Motor vergleichen wollt, habt ihr ein schönes Beispiel: Der Motor ist gestartet, er läuft auch, aber er hat ja lange nicht viel getan, denn man konnte ihn nicht laufen lassen, konnte dieses Modell nicht auf die Strasse lassen, es ging nicht, und nun werdet ihr mit dem Ölkännchen neben dem Motor stehen bleiben und ihn beobachten und vielleicht mal ölen oder was saubermachen, und das ist vergleichbar mit dem, was sich nun in eurer Gehirnchemie und in euren Leben vollzieht: Noch läuft es nicht ganz glatt, weil es sich erst einmal warm laufen muss, und da ist eben mit gewissen Schwankungen zu rechnen. Lasst euch also nicht beunruhigen, gerade in Zeiten wie diesen: Dieser Monat, letzter Monat, vielleicht auch noch nächster Monat, wo es viele von euch ganz schön beutelt, wo das Leben wieder einmal einen Gang zugelegt hat – daran gewöhnt ihr euch, die Irritationen gehen vorbei, das ist für euer Gehirn und für euer ganzes System eine Aufforderung: "Fahr die Produktion hoch!" Und das kann schon mal haken. Stimmungsschwankungen gehören dazu, das ist der Übergang, da braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Nur wenn etwas hartnäckig fest hängt, dann ist es angeraten, genauer hin zu schauen, nach den Gründen zu suchen und etwas zu heilen oder aufzulösen, und vielleicht dürft ihr da den Aufstiegsprozessen aktiv ein bisschen auf die Sprünge helfen. Im Allgemeinen läuft dieser Prozess aber selbsttätig, und ihr könnt ihn beobachten. Immer mehr – je näher ihr dem neuen Bewusstsein kommt, desto öfter könnt ihr euch zurück lehnen und einfach beobachten und zusehen, dass auch die Wiederkehr alter Muster und alter Scherzen ein immer seltenerer und kürzerer Zustand ist und wie sich auch die Produktion von Glückshormonen und damit verbunden ein gutes Lebensgefühl und das Gefühl, dass es glatt läuft, immer länger bei euch einfinden wird. Und eines Tages wird es bleiben. Also lasst euch nicht beunruhigen, wenn ihr gerade jetzt in bisschen wackelt, denn jede Energieerhöhung, die von aussen kommt, die die Erde trifft, ist ein starker Anstoss für euer Gehirn, für euren ganzen Körper, auch für die Aura, aber vor allen Dingen für den Kopf, sich umzustellen, wieder zur Normalität zurück zu finden und das Positive, also Glückshormone jeglicher Art, verstärkt zu produzieren, die neuen Gehirnzentren stärker in Betrieb zu nehmen und bei den alten die eine oder andere unliebsame Erinnerung zu löschen. So. Etwas ist auch noch wichtig zu wissen: Euer Gehirn wächst. Beide Hälften wachsen, die linke Hälfte auch. Beim Wachsen wechseln sie sich ab. Das ist für den Körper angenehmer, erst wächst die eine ein paar Mikrometer – ganz, ganz kleine Masseinheiten – und dann die andere. Die linke wächst auch mit, weil sie zwar einerseits alte unliebsame Erinnerungen löscht, andererseits aber auch mehr Wissen sammelt und mehr Wissen strukturiert als zuvor. Denn es gab noch nie eine Zeit, in der es soviel Wissen gab auf Erden und in der jeder einzelne Mensch so viel wusste. Und dafür braucht er auch Speicher – und der ist links. Das Gehirn wächst also tatsächlich – und das kann vorübergehend auch mal Verdruss verursachen. Das war vor ein paar Jahren stärker spürbar, aber zuweilen werdet ihr auch heute noch etwas davon merken, z.B. Kopfdruck oder das Gefühl, dass es oben auf dem Kopf zu eng ist. Ich kann euch beruhigen, es ist nicht eingebildet. Das Gehirn wächst tatsächlich, in sehr kleinen Masseinheiten zwar, aber wenn man ein sehr feines Messinstrument hätte, dann könnte man es nachweisen. Es bekommt mehr Masse und es braucht mehr Platz. Da das Gehirn weich ist, kann es schon mal vorkommen, dass es ein bisschen schneller wächst als die Knochen eures Kopfes – die wachsen aber ebenfalls. Auch bei Erwachsenen – das ist kein Hinderungsgrund, da wachsen die Knochen nur langsamer als bei Kindern. Ihr habt, wie ihr wisst, auf dem Schädel einige Nähte, an denen die Knochen miteinander verzahnt sind. Dort halten die einzelnen Schädelplatten zusammen. Das hat die Natur in weiser Voraussicht klug angelegt, so dass die Köpfe nicht nur im Kindesalter wachsen können, wenn diese Nähte noch weich und knorpelig sind und noch nicht verknöchert – aber sie wachsen auch im Erwachsenenalter noch, das durch die Struktur dieser Nähte gut möglich. Dort, wo die Nähte aufeinander stossen, bilden sich neue Knochenzellen, und der Kopf wird grösser. Ein klein bisschen, aber er wird tatsächlich grösser. Das kann vorübergehende Missempfindungen verursachen wie zum Beispiel Kopfdruck oder Kribbeln auf den Nähten. Das kennt ihr alle. Was am stärksten auseinander strebt, ist natürlich der obere Teil des Kopfes. Er wird breiter und grösser und die Schädelplatten streben da am weitesten auseinander. Das kann schon einmal Druck verursachen. Wenn ihr dies verspürt, könnt ihr euch ganz einfach helfen, indem ihr die Hände an den Kopf legt und mit etwas Druck die Schädelknochen etwas auseinander zieht. (Silvie als Tio macht das vor.) Zieht die Haut nach den Seiten, die Knochen gehen dann auch etwas auseinander. Dann wird für euren Gripskasten da drin der erforderliche Mehrbedarf an Platz rascher hergestellt und der Kopfdruck geht weg. Darüber hinaus rate ich allen Menschen, die unter Spannungskopfschmerzen neigen, für eine gute Durchblutung des Kopfes zu sorgen. Spannungskopfschmerzen können in der gegenwärtigen Zeit leicht entstehen. Sie heissen Spannungskopfschmerzen, weil sie a) aus Anspannung entstehen, aus innerer, zum anderen aber auch ganz konkret aus einer höheren Spannung der Nackenmuskeln kommen. Das hat eine interessante Bewandtnis. Unter den Nackenmuskeln verlaufen zwei Blutgefässe – Arterien, die euer Gehirn mit Sauerstoff versorgen. Das ist das Notstromaggregat für euer Gehirn. Wenn die Halsschlagadern mal nicht vollständig arbeiten, weil ihr vielleicht in der Nacht drauf liegt oder sie aus anderen Gründen gedrückt werden, dann habt ihr hinten im Nacken noch die Notstromversorgung. Das heisst, ihr könnt weiter leben und weiter denken – nur mit viel weniger Energie. Die Notstromversorgung ist aber eigentlich immer eingeschaltet - und jetzt, wo in eurem Gehirn so viele Gebiete aktiv sind, wird sie auch ständig gebraucht. Das heisst, das muss laufen da hinten, und wenn die Halsmuskeln verspannt sind, drücken sie auf diese Blutgefässe und das Gehirn wird nicht mehr ausreichend durchblutet. Das kann zu dem Gefühl von Eingenommenheit im Kopf führen, so dass man das Gefühl hat, man sei nicht richtig da. Das ist dann auch der Fall, man ist im Kopf dann schlecht durchblutet und nicht richtig frisch. Das kann auch dazu führen, dass die beschriebenen Wachstumsprozesse langsamer gehen als sei eigentlich könnten. Da könnt ihr ganz leicht Abhilfe schaffen. Dehnt eure Halsmuskeln – die Übung kennt ihr alle – wenn es in den Muskeln leicht zieht, dann ist es nötig, dann sind sie angespannt. Macht diese Übung in alle Richtungen vielleicht einmal am Tag, bis es in den Muskeln nicht mehr zieht. Schon nach wenigen Tagen werdet ihr feststellen, dass die Durchblutung des Kopfes besser wird, weil weniger verspannte Muskeln auf die Blutgefässe im Nacken drücken. Dann fühlt ihr euch frischer im Kopf. So könnt ihr diesen normalen Wachstumsprozessen viel Unterstützung geben und müsst kaum oder gar nicht unter den Umstellungsprozessen leiden. Ihr könnt im Wesentlichen alle diese Veränderungen sich selbst überlassen und sie einfach nur beobachten. Ihr werdet durch die Beobachtung davon profitieren und werdet merken, ihr könnt immer mehr, ihr wisst immer mehr, ihr habt mehr Gelassenheit und mehr Vertrauen, und ihr begreift immer mehr intuitiv, seht immer mehr Zusammenhänge und immer mehr Sinn. Desgleichen entwickeln sich eure feinstofflichen Fähigkeiten ganz von alleine immer stärker. Ihr müsst das nicht erzwingen, es kommt von allein, und diese Fähigkeiten werden immer besser wahrnehmbar und immer besser, und ihr werdet immer sicherer in ihrer Wahrnehmung. Wer das nicht glaubt, der wird es erleben, es kommt bei dem Einen früher und bei dem Anderen später, aber es stellt sich auf jeden Fall ein. Euch allen werden diese Dinge wieder zur Verfügung stehen. Dadurch, dass ihr immer mehr wisst, immer mehr erkennt, eure Empfindungen immer feiner werden, dadurch werdet ihr auch immer liebevoller mit euch selber und liebevoller mit allem, was lebt. So geht es Schritt für Schritt und gegenwärtig ziemlich schnell in das, was die Seele als Normalzustand kennt, nämlich in einen Zustand der Bewusstheit, der Entspanntheit und des inneren Friedens, der sich dann auch in einer sehr viel besseren Welt äussern wird, als sie heute noch existiert. Auch dann, wenn ihr meint, das dauert noch Jahrhunderte – das glaube ich kaum – weil die Entwicklung sich nämlich ständig selbst beschleunigt und es wahrscheinlich letztendlich sehr viel schneller gehen wird, als man es jetzt für möglich hält. Wenn ihr also mit der Aufstieg manchmal Beschwerden habt, wenn ihr gelegentlich Verdruss verspürt bei diesen Veränderungsprozessen, wo sich euer Gehirn tatsächlich materiell verändert und damit einhergeht eine Veränderung eures Wissens, eures Empfindens und eurer Bewusstheit und eures Wachstums, dann könnt ihr zum einen gelassen zuschauen: Die Schwierigkeiten werden sich wieder geben. Und zum anderen, sollte mal etwas hartnäckig stören, könnt ihr mit ein paar einfachen Methoden eurem Körper helfen, diese Umstellungsprozesse besser zu bewältigen. Ihr könnt ein bisschen an euren Knochen ziehen, dann entsteht mehr Raum im Kopf – wenn ihr meint, das sei nötig, macht das. Ihr könnt eure Halsmuskeln dehnen und strecken, damit die Blutversorgung zum Kopf gewährleistet ist und dort keine Engpässe auftreten. Wer möchte, kann auch mehr tun, nämlich, wer meint, sein Gehirn selbst könnte Unterstützung gebrauchen, weil er sich gerade eine Strecke lang sehr schnell entwickelt hat und da vielleicht viele alte Reaktionsmuster gestorben sind und die Schlackenstoffe, die immer dabei entstehen, aus dem Körper raus sollen, dann könnt ihr bei euch selber ein bisschen Geistheilung betreiben. Ihr könnt ganz bewusst ab und zu im Kopf das Licht anmachen, euch vorstellen, dass Licht durch euer oberstes Chakra in euer Gehirn sinkt, flimmerndes weisses – Silvie (hält inne und reibt sich die Nase.) Tio: ????? (Silvie spürt, wie Tio innerlich fragt, was ist los?) Silvie: Nase. Nase, nicht Gehirn. Die Nase ist irgendwie zugegangen. Tio: Ist sie wieder offen? Silvie: Nee. (Reibt und schnieft.) So, jetzt gucke ich mal. Tio: Du bekommst gleich deine Pause und deine Nase auch. Silvie (lacht): Ja, ich muss sie aber erst mal wieder in gang kriegen! (Reibt und schnieft). So! Nase wieder in Gang, dann können wir weitermachen. Tio: Gut. Wo war ich? Silvie (amüsiert): Du warst bei den flimmernden Lichtpunkten. Tio: Genau. Ihr könnt ein bisschen Geistheilung betreiben. Das ist schliesslich nur eine Sache der Konzentration. Ihr könnt euch vorstellen, dass weisse flimmernde Lichtpunkte oder silberne flimmernde Lichtpunkte durch euer Kronenchakra in euer Gehirn fallen und dort Schlackenstoffe auflösen. Das, was wir vorhin bei der Atemübung vor der Meditation gemacht haben, kann man auch einfach in der Vorstellung machen und zusehen, wie sich graue oder schwarze Punkte oder Strukturen im Kopf in sprühendes weisses Leuchten auflösen. So fördert ihr eure Entwicklunsgprozesse und fördert den rascheren Abbau von altem Kram, von alten Schmerzen und Gefühlen, die vielleicht noch einmal wiederkommen. Es geht dann schneller. Spürt heraus, ob das nötig ist, ob ihr das machen möchtet oder ob es von alleine läuft. Desgleichen könnt ihr auch ab und zu eine mentale Reinigungsübung durchführen und euch vorstellen, dass die Flüssigkeit, die eure Nervenzellen im Gehirn umgibt, ebenfalls von diesem weissen Licht gereinigt wird. Wenn ihr dort irgendwelche klebrigen Stellen wahrnehmt, die auch tatsächlich dort vorkommen können – es können sich tatsächlich klebrige Proteinverbindungen ablagern und das Wachstum aufhalten – dann könnt ihr diese ebenfalls mit Licht auflösen helfen – in eurer Vorstellung. So werdet ihr einen leichten, heiteren Übergang in die neue Zeit haben. Ihr befindet euch ohnehin auf der Zielgeraden, ihr werdet auch alle festegestellt haben, dass es, vielleicht abgesehen von den Monaten September und Oktober dieses Jahres, mit der starken Energieerhöhung, man doch wesentlich weniger am eigenen Wachstum und an der eigenen Entwicklung als bisher und wesentlich mehr einfach gelassen dabei stehen und beobachtend darf, wie die Dinge sich regeln. Und euer Kopf, der sich umstrukturiert, der Altes abgibt und Neues aufbaut, ist wesentlich dabei beteiligt. Tio (laut und dynamisch): So, ich hoffe, das war interessant und hat ein paar Lichter geworfen auf Gebiete, die sonst in der Esoterik nicht so sehr berücksichtigt werden und die man vielleicht sogar unterschätzt oder gering achtet. Ich denke, dass alles an euch gleich wichtig ist, und ich hoffe, ich habe euch eine interessante Reise beschrieben in die Innenwelten eures Gehirns. Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und ich wünsche euch eine schöne, erholsame, lustige Pause. Silvie (etwas überrascht über den plötzlichen Schluss): Huh! Danke! Ich mache mal eben das Mikrofon aus. Wie geht das? (Tüftelt eine Weile und bekommt es dann raus.) Pause, danach Fragestunde – manche Fragen und Antworten kürzen wir etwas, weil sich sonst von Vortag zu Vortag manches wiederholt. Auf der CD werden voraussichtlich Fragen eines anderen Vortrages zum selben Thema sein. In dieser Fragerunde hier haben wir nämlich mehrfach Schleichwerbung gemacht und es zu spät gemerkt. Wie so etwas aus der Aufnahmen rausgeschnitten werden kann, weiss Silvie noch nicht. Wir müssen uns alle erst an die "Live-Sendung" gewöhnen und dass man da aufpassen muss, keine gesetzlich geschützten Begriffe und Namen zu nennen. Silvie: Bitte stellt die allgemein interessierenden Fragen zuerst und die persönlichen danach. Die nehme ich natürlich dann nicht auf CD auf. Ausserdem brauche ich euer Einverständnis, dass eure Stimmen auf der CD zu hören sein werden. Wenn jemand nicht einverstanden ist, lasse ich das Mikrofon während seiner Frage aus. (Alle einverstanden). Frage: Macht es denn Sinn, das Gehirn zu trainieren? (Nennt eine Methode und eine Lehrerin, die wir aber hier nicht nennen, weil wir nicht wissen, ob wir das dürfen.) – kennt ihr das? Silvie: Nein, aber wir können da auch energetisch gucken gehen, was das ist. Tio: Ich schau mal (kurzes Schweigen): Wenn es ein Spiel ist, macht es Sinn. Fragender: Ja, das ist ein Spiel. Tio: Das ist gut. Denn erstens möchte euer Energiesystem nicht, dass ihr euch noch so furchtbar anstrengt, dann bockt es eher und verweigert die Mitarbeit. Anstrengung passt nicht zu den neuen Inhalten. Wenn es aber ein Spiel ist, macht das Sinn. Die rechte Gehirnhälfte wird dabei mehr trainiert als die linke, und das macht ebenfalls Sinn. Spielerisch trainieren, das mag das Gehirn. Frage: Kann es sein, dass sich durch die Veränderung der Welt in den neunziger Jahren astrologische Konstellationen, auch astrologische Positionen, verändert haben? Ich denke, dass die grundlegenden Gesetze in der Astrologie schon noch gelten, dass sich aber bestimmte Positionen, auch Eckpunkte, etwas verschoben haben. Tio: Da muss ich im Archiv nachschauen. Die meisten von euch kennen das ja, und jetzt lernst du es auch kennen. Auch mein Wissen ist begrenzt, und das, was du gefragt hast, weiss ich nicht. Ich bin keineswegs allwissend, aber ich kann ins Archiv – mein feinstoffliches Archiv - gehen und schauen, ob ich etwas zu deiner Frage finde (was meistens klappt). Wenn es ein Minütchen oder so dauert, bin ich am Suchen. Silvie (heiter): Aber wenn du nach fünf Minuten nichts gefunden hast, kommst du wieder, oder? Tio: Ich glaube, ich komme eher wieder, ich lasse euch doch nicht so lange schmoren. (Währenddessen schlägt im Wohnzimmer die Uhr, alles lacht.) Tio: Da schlägt die Uhr. Aber mir schlägt noch nicht die Stunde! Tio (nach kurzem Schweigen, während dessen Silvie innerlich sieht, wie er im Archiv verschwindet und dann wieder heraus kommt): Jaaa, jaaa. Die Antwort ist Ja, auf deine Frage, aber ich möchte wissen, warum. (Verschwindet wieder.. Silvie, (die das ja alles sieht und die Informationen auch bekommt, sobald Tio sie hat): Neeeee, neeee. Tio: Schon, aber nicht durch die inhaltlichen Veränderungen dieser Zeit. Dadurch haben sich keine Positionen und Eckpunkte verschoben. Astrologie ist ja geozentrisch in dem Sinne, dass der Mensch auf der Erde steht und von dort aus den Sternenhimmel betrachtet. Die Erde wird als Zentrum – als psychologischer und auch optischer Mittelpunkt – empfunden und für die Astrologie ist das richtig. Für die Astronomie ist das anders, aber für die Astrologie ist es korrekt. Da haben sich tatsächlich Positionen verschoben, wenn auch nur wenig, aber durch die Verschiebung der Erdachse. Diese verschiebt sich öfter mal. Das letzte Mal hat sie sich bei dem grossen Erdebeben in Südostasien vor einigen Jahren messbar verschoben. Wenn man ganz genau ist, könnte man das bei astrologischen Berechnungen berücksichtigen. Das ist ein physikalischer Vorgang, und optisch wirkt er sich aus. Was das Erdbeben verursacht hat, kann auch durch Kometeneinschlag passieren, allerdings ist da keiner in Sicht, der die Erde in absehbarer Zeit treffen könnte. In der Vergangenheit ist das aber öfter vorgekommen. Frage: Kann die heftigere seismische Aktivität der Erde nicht doch durch die Aufstiegsprozesse verursacht worden sein und somit die Veränderungen in der Astrologie auch? Tio: Ja, wenn man es so betrachtet, macht das Sinn. Über mehrere Zwischenstufen kann das schon sein. Aber es ist dann ein indirekter Bezug. In der Tat ist es so, dass die rasanten Wachstumsprozesse und die feinstofflichen Felder, die dadurch freigesetzt werden, die Erde als solche beeinflussen. Da gibt es wirklich mehr seismische Aktivität als sonst. Über mehrere Ursache-Wirkungs-Schritte wirkt sich das schon auf die astrologischen Positionen aus. Genau betrachtet, haben sie sich aber nicht alle gleichermassen verschoben, sondern gegeneinander, das hängt vom Blickwinkel ab, den man von der Erde auf den Himmel hat. Frage: Wird das denn in den Ephemeriden Berücksichtigt? Die sind ja zum Teil schon vor sehr langer Zeit erstellt worden. Tio: Ich geh ins Archiv! Silvie: Du gehst ins Archiv? Tio: Ja, ich weiss das nicht. Ich gucke, was ich da finde, wenn ich was finde. Manchmal findet die Silvie da eher was als ich. Silvie: Du funkst mir das ja zu, was du findest, und manchmal finde ich das dann so interessant, dass ich schon vor dir was sage. Aber du bist das schon, der da sucht und findet. Tio: Na dann lass mich mal gucken. (Nach ganz kurzer Zeit): Meistens sind die Veränderungen nicht in die Ephemeriden aufgenommen worden. Erst in den allerneuesten Strömungen der Astrologie wird das berücksichtigt, und dort kommt man manchmal auch zu anderen Ergebnissen als die klassische Astrologie. Es sind ganz kleine Veränderungen, aber es kann sich auswirken, wenn man etwas auf einer Häusergrenze hat oder so was Ähnliches. Oder wenn sich der Platz eines Fixsterns verschiebt. Wenn man es ganz genau macht, wäre es schon sinnvoll, das zu berücksichtigen. Beantwortet das deine Frage? Ja, danke. Silvie: Du kannst immer weiter fragen, Tio liebt das. Tio: Ja, und du liebst das auch, Silvie! Silvie: Ja, ich mag das gerne, wenn was in den Diskurs geworfen wird, ich sehe das im inneren Bild wie Bälle, die man sich zuspielt, und ich bekomme dann auch immer neue Wachstumsimpulse. Und Tio mag das auch gern. Tio: Gut, dann schaut mal, ob ihr noch Fragen habt – ich hab sie gerrrrrn! (Alles lacht.) Frage: Sind alle Kinder, die jetzt geboren werden, Kristallkinder? Tio: Nein, nicht alle. Ein geringer Prozentsatz. Silvie: Unter zehn Prozent. Ich habe gerade so ein Zeichen gesehen (macht es vor.) Dieses: >10. Tio: Aber – die bewirken was, oh ja! Frage: Was kann das bedeuten, wenn es Menschen gibt, die mit der Frequenz "unendlich" schwingen? Tio: Ich muss mal schauen, wahrscheinlich muss ich wieder ins Archiv. Was wir aber zuvor tun müssten, wäre uns über die Masseinheit zu einigen. Hmm. Silvie: Ich glaube, Tio, du hast ein anderes Massband. Auf deinem Massband gibt es "unendlich" nicht. Tio: Auf meinem Massband gibt es das, aber "unendlich" wäre dort "Gott" – "All-das-was-ist". Und das dauert noch was. Nach meinem Massband ist die Frequenz "unendlich" erst dann erreicht, wenn das Universum sich maximal ausgedehnt hat. Aber dann seid ihr als Menschen nicht mehr da, dann seid ihr längst, längst das Absolute. Aber das dauert noch was. Silvie: Nach deinem Massband. Tio: Nach meinem Massband. Nach deinem, Fragender, kann das anders sein. Mit welcher Einheit misst du? Fragender: Mit Bovis-Einheiten. Wenn dort jemand mit mehr als Millionen-Einheiten schwingt, dann können wir als Menschen das zahlenmässig nicht mehr fassen, und dann empfinde ich das als "unendlich". Tio: Ja, das ist gut, dann können wir weiter sehen. Dann könnten wir sagen, was auf deinem Massband "unendlich" bedeutet, bedeutet auf meinem "sehr, sehr hoch". Dann kann ich gucken, was das bedeutet. (Kurzes Schweigen) Silvie: Jaa, hmmm, böser Einwand meinerseits. Tio (amüsiert): Böser Einwand deinerseits? Den formulierst du aber selber! Silvie (lacht) gut. Ihr bekommt hier aber echt eine Live-Sendung. Tio: Du kannst deinen Einwand haben, aber du formulierst ihn selber. Silvie. Mein Einwand, den ich jetzt selber formulieren muss, ist folgender: Da würde ich erst mal sehr skeptisch sein, ob das überhaupt stimmt. Und wer das behauptet. Sicher gibt es Menschen, die sehr hoch schwingen und auch sehr viel höher als Andere. Aber sehrsehrsehrsehr hoch? Hmm. Das muss ich bei den Menschen lassen, das kann ich nicht beurteilen. Bei mir meldet sich da so eine gewisse Skepsis. Beobachte so jemanden mal. Wenn sie wirklich so extrem hoch schwingen, müssten sie sich verhalten wie Heilige. Wie Götter. Wie Buddhas. Tio: Und genau das würde es bedeuten. Silvie: Genau das würde es bedeuten. Wenn das stimmt, dann wären sie Buddhas, Erleuchtete. Ja. Sind sie’s? Die Frage kannst du dir nur selbst beantworten. Es sei ihnen freigestellt, vielleicht sind sie’s. Also ich könnte meine Schwingungszahl gar nicht angeben, ich wüsste nicht wie ich mich da einstufen könnte oder sollte. Ich wüsste gar nicht, wie man das vergleichen könnte. Ich wäre da einfach vorsichtig. (Danach erzählte Silvie eine Geschichte über eine Definition von Erleuchtung und machte dabei Schleichwerbung, ohne es zu merken. Das wollen wir hier natürlich nicht tun. – und dann kamen noch einige persönliche Fragen.)
|
|
Copyright © www.aliasInfo.ch2004-2012 * Veröffentlichung von hauseigenen Texten und Bildern mit Quellenangabe gestattet * * * Hinweis zu Copyrights
bei Verlinkung resp. Vervielfältigung: aliasInfo ist grundsätzlich bestrebt, die Rechte von Dritten einzuhalten und bei allfälligen Vervielfältigung resp. Verlinkung die jeweilige Quellenangaben zu veröffentlichen. Sollten trotzdem Ihre Rechte verletzt und ein berechtigter Anspruch bestehen, sind wir jederzeit bereit, entsprechende Werke umgehend zu entfernen, oder zu korrigieren, so Sie uns das bitte in einem kurzen, aber klar begründeten Mail mitteilen wollen. Des weiteren distanzieren wir uns von verlinkten Seiten, sollten sich deren Inhalte nicht unserem Gedankengut entsprechen, da wir darauf selbstredend keinen Einfluss ausüben können. Danke für Ihr Verständnis
Veröffentlichung von hauseigenen Texten und Bildern mit Quellenangabe gestattet
ALIASINFO
*
EMPFANG
*
DIE
BEDIENUNGSANLEITUNG
*
SPENDENINTERVIEW
|